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 Silberner Strand

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Eywa
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BeitragThema: Silberner Strand   Fr Jul 01, 2011 8:46 am

das Eingangsposting lautete :

Neben dem Dorf liegt der silberne Strand, dort werfen die Fischer ihre Netze aus, sofern sie nicht direkt auf das Meer fahren.


_______________________________________________


Zuletzt von Eywa am Fr Jul 01, 2011 9:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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AutorNachricht
Litu'torum
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BeitragThema: Re: Silberner Strand   Sa Aug 06, 2011 7:22 am




Immer noch zierte beiden Navifrauen die mittägliche,
und wogende Meeresgischt im Haarkleid.

Litu fühlte sich neben Tanhi geborgen wie nie zuvor.

Immer wieder wurde sie im Gleichklang mit Tanhi von den weichen wogenden Wellen,
auf und abgetrieben.

Litu lächelte zu Tanhi herüber.

Weiter und weiter wurden beide im warmen,
salzigem Meerwasser nach außen getragen.

Litu stubbste Tanhi immer wieder an,
als sie sich immer wieder zum abtauchen bereitmachte,
und erst nach vielen blubbernden Blasen wieder auftauchte.

Sie hatte auch zwischenzeitlich relativ frech,
Tanhi kurz vor dem auftauchen am linken Fuß gepackt,
und sie daran etwas in die Tiefe gezogen.

Litu hörte Tanhi manchmal etwas prusten ,
aber Litu gab ihr immer wieder schnell einen Schubs nach oben,
damit ihre beste Freundin kurze Zeit später wieder, aus den Wellen empor drang.

Das wogen der Wellen nahm immer mehr zu,
deutliche schäumende Kronen zeichneten sich nun immer mehr,
in der anscheinend zunehmenden aufkommenden Flut ab.

Während allem, lies sich nun Litu auf dem Rücken treiben,
sie hatte mittlerweile einfach ihre Exkremente nach außen hin ausgebreitet.

Sie war nun im Einklang mit dieser wogenden Wasseroberfläche.

Immer weicher wurde ihr Kontakt zum Verständniss dieses Meeres.

Mehr und mehr als je zuvor, verstand sie Tanhi,
warum diese, diesen Ort so in ihr Herz geschlossen hatte.

Litu ließ sich auf dem Rücken immer weiter treiben…

Mit ihrer rechten Hand war sie gleichzeitig mit Tanhi verbunden,
die auch mit ihrem Rücken in den weichen Wellen wogte.

Immer intensiver wurde nun der neuerlich, nachmittägliche einsetzende Wellengang,
und spülte beide Navifrauen letztendlich wieder an den weichen Strand.

Es waren die schönsten Zeiten, die Litu gerade erlebte.

Niemals zuvor, hatte sie solches erlebt, gesehen…

Sie warf sich nun, nachdem sie sich kurz vorher,
aus den immer größer werdenden Wellen,
erhoben hatte, nun rücklings auf das feuchte,
und vom Meerwasser umspülte Ufer.

Es war, ein so weicher, und feinst sandigen Strand.

Sie breitete ihre Arme an den Seiten aus, und versuchte,
eine Art flatternden Ikran in den feuchten Sand, Rücklinks zu zeichnen.

Ihr gelang jenes, mit Tanhi an ihrer Seite,
welche nun auch genau diese Formationen,
im weichen Sand des Ufers abzeichnete.








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Tanhí ***xx
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BeitragThema: Re: Silberner Strand   So Aug 07, 2011 3:57 am

Und in der Tat wurde es ein Ikran. Naja, zumindest mit sehr viel Fantasie.
Beide mussten über ihre Zeichnung lachen. Die Na'vi ließen sich nun weiter oben
im Sand nieder, wo dass Wasser sie nicht erreichte. Auf einem kleinen Sandhügel
saßen sie beide und schauten aufs Meer hinaus.

Plötzlich kam eine Frage aus Litus Mund, die da lautete "Sag mal Tanhí, hast du
eigentlich einen Partner?" Tan schaute ihre junge Freundin nun etwas traurig an.
Dann spielte sie mit ihren Locken und sah zum Horizont hinaus. Dabei, flossen
ihr Tränen aus den Augen und Litu'torum tat die Frage nun leid. Sehr sogar.
"Tut mir leid ma tsmuke. Ich wollte dich nicht traurig machen." entschuldigte sie sich.
Doch Tanhí schüttelte daraufhin nur den Kopf und fing an zu erzählen.
"Ma Litu du brauchst dich für diese Frage nicht zu entschuldigen. Es war klar, dass
irgendwann jemand wieder darauf käme. Ja, ich habe normal einen Freund aber wir sind
nicht verbunden weil, er sehr früh fort musste. Mit ein paar anderen Kriegern ist er damals
weggeflogen. Ich weiß auch nich genau warum aber, so ist das nunmal. Jedenfalls waren seine letzte
Worte zu mir °Meine Blume, ich werde bald zurückkommen und dich nie vergessen° oder sowas
ähnliches. Und du siehst er ist immer noch fort. Wir waren gerademal 16 als er uns verließ."

Litu'torum ließ die Worte in sich kehren. Sie fand es sehr traurig und dachte nun
darüber nach.
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Litu'torum
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BeitragThema: Re: Silberner Strand   So Aug 07, 2011 7:19 am

Litu hatte sich mittlerweile etwas vom liegen her, hingehockt,
ihre beiden Beine zu sich hin herangezogen,
und ihre Hände flach auf die mittlerweile angewinkelten Knie daraufgelegt.

Sie legte nun ihren Kopf kinnseitig darauf.

Völlig unerwartet flossen einige Zeilen über ihre Lippen:
„Sag mal Tanhí, hast du eigentlich einen Partner?"

Noch bevor sie über diese, gerade gestellte Frage, auch nur ansatzweise,
und kurz nachdenken konnte,
spürte sie jene traurigen Blicke, von ihrer besten Freundin.

Litu spürte an Tanhi’s Gesichtsausdruck,
dass sie mit dieser Frage, etwas sehr,
sehr trauriges, in ihr ausgelöst haben musste.

Sie kannte Tanhi schon seit Kindesbeinen an,
doch immer wenn sich ihre beste Freundin,
in ihren kleinen Locken herumspielte,
welche ihre Haarpracht so unendlich zierten,
wusste Litu, dass Tanhi etwas sehr bedrücken musste.

Litu sah nun auch jene kleinen Tränen,
die sich in den inneren Augenwinkeln von Tanhi bildeten.

Diese suchten sich ihren Weg,
an der Nasenaußenseite ihrer besten Freundin.

"Tut mir leid ma tsmuke. Ich wollte dich nicht traurig machen"
seufzte Litu, zu Tanhi hinüber

Auch in ihren beiden Augen bildete sich etwas,
dass Litu in der Öffentlichkeit nur sehr selten tat.

Es war diese, eigene, reinigende, Flüssigkeit,
welche ihre Seele immer wieder nach außen hin sendete.

Somit trat diese Flüssigkeit zum Angesicht hinüber zu ihrer besten Freundin,
und immer mehr, und mehr, aus ihren Augen heraus,
und wurde für Tanhi somit sichtbar…

Litu lauschte nun, mit aber nun nach unten gestellten,
traurigen, navitypischen Ohren jenen vielen Worten, von ihrer besten Freundin.

Immer weiter senkten sich ihre samtenen Hörorgane,
je mehr Tanhi sich ihr Herz zu ihr hin, ausschüttete.

*Ma Tsmuke* rasten Litu’s Gedanken in ihr herum.
*Was habe ich nur wieder angestellt*

Sie spürte deutlich, wie sie nun etwas peinlich berührt,
ihre beiden vierzehigen Füße, weiter in den Sand vergrub.

Litu war sich in diesen Momenten unsicher wie nie zuvor,
in jenen schon erlebten Sommern auf Pandora,
hatte sie mit ihrer gestellten Frage, ihre beste Freundin gekränkt?

Immer weiter vergrub sie ihre Zehen in den warmen Sand.

Litu rutschte etwas weiter an Tanhi heran.

„Tsmuke, erzähl mir weiter von deinem Freund“

Vorsichtig hatte sie nun ihren rechten Arm über die Schulter von Tanhi gelegt.

Sie glaubte etwas davon zu spüren,
was anscheinend in ihrer besten Freundin vorzugehen schien.

Litu legte nun auch ihren Kopf seitwärts auf Tanhi’s linke Schulter,
während sie mit ihrem Arm, diese immer noch umarmte.

So sehr wünschte sich Litu, dass Tanhi ihren geliebten Napay wiedersehen könnte.

Sie hatte noch keinerlei Erfahrung mit ihrem Gegenüber.

Zu sehr, war sie mit Pandora bisher verwachsen.

Es gab schon einige männliche Clanmitglieder,
von denen sie bewundert wurde, aber Litu mochte ihre Freiheit,
ihr Leben, und wollte sich niemals an jemanden binden.

Doch war dem wirklich so?

Manchmal, wenn sie allabendlich am wärmenden Lagerfeuer hockte,
ihre typische nachdenkliche Körperhaltung, mit den herangezogenen Knien,
eingenommen hatte, und ihren Kopf darauf stütze,
sehnte sie sich schon nach einem Partner,
als sie immer wieder in dieses lodernte, und leicht funkensprühende,
Lagerfeuer vor sich hin blickte


Doch wenn sie in sich hineinblickte,
sehnte sie sich von Sonnenaufgang,
zu Sonnemuntergang mehr und mehr intensiver nach jemanden,
der sie umarmte, wenn sie traurig war,
sie immer wieder beschützte,
jemanden dem sie vertrauen konnte,
jemandem der sie einfach nur liebte,
und ihr eben das zurückgab was sie war…
eine wunderschöne Navi…

Sie hatte sich mittlerweile noch etwas weiter an Tanhi herangelehnt,
und schaute diese nun vorsichtig seitwärts an.


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BeitragThema: Re: Silberner Strand   Mo Aug 08, 2011 4:27 am

Tanhí erinnerte sich immer wieder an seine Worte °Meine Blume ich werde bald wieder
hier sein. Und ich werde dich nie vergessen° auch hatte er gesagt, er würde jeden
Tag an sie denken und sich auf den Tag freuen, an dem er wieder käme und sie in seinen
Armen halten dürfte. Jetzt wurde sie wieder, nach einem Sommer daran erinnert.
Es war nicht schlimm, dass Litu es angesprochen hatte. Denoch war Tanhí nun traurig
und fühlte sich alleine. Immer mehr flossen die Tränen aus ihren großen, hellblauen
Kulleraugen und sie fühlte sich so verloren wie noch nie.

Dann erzählte sie weiter, nachdem sie sich wieder ein paar Tränen trocknete.
"Weißt du Litu, ich habe Angst dass er nicht mehr wieder kommt. Angst, dass er
vielleicht eine andere Na'vi hat, die viel hübscher ist als ich. Oder ich weiß ja
nicht mal, ob er noch lebt. " Da rannen ihr wieder die salzigen Tränen über ihr weiches Gesicht.
"Ich weiß noch wie wir uns kennenlernten. Er war so schön. Klar dass ist lange her, aber ich
kann mich heute noch wie damals erinnern. Er war genau wie ich in der Ausbildung zum Krieger.
Und er war zusammen mit mir in den Iknimaya um dort seinen Ikran zu wählen.
Wir haben uns sehr gut verstanden. Irgendwann, wir machten gerade einen Rundflug, waren wir
an diesem Strand hier angelangt. Es war genauso wie heute ein wunderschöner Tag.
Wir saßen im Sand und dachten an nichts, bis Tey'jan plötzlich meine Hand nahm. Er meinte
zu mir °Tanhí... weißt du eigentlich wie hübsch du bist?° er legte dabei meine Hand wieder ab und
spielte in meinen Locken rum. Dann sprach er weiter °du bist dass schönste was ich je gesehen habe und
hiermit will ich dir sagen..... Ich Liebe Dich....° Es war ein so wundervolles Geständnis."
Da hörte Tan auf zu erzählen. Ihre letzten Tränen wichte sie fort und schaute nun aufs Meer hinaus.
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BeitragThema: Re: Silberner Strand   Di Aug 09, 2011 3:24 am

Litu spürte wie unglücklich ihre beste Freundin auf ihre vor kurzer Zeit gestellte Frage reagierte.

Sie hörte Tanhi nun interessiert zu, als diese ihr nun, ein wenig ihr Herz ausschüttete.

Welche Ängste ihre beste Freundin hatte, wie Tanhi und Tey‘jan sich kennenlernten,
beide zusammen ihren Ikran wählten, wie die beiden mit ihren Ikranen hier an diesen Strand landeten,
und wie Tanhi von ihm seine Liebe zu ihr gestanden bekam.

Immer wieder sah Litu wie sich bei Tanhi dabei einige Tränen gelöst hatten,
sie gerade die letzten davon weg wischte und aufs Meer hinausschaute.

„Er wird bestimmt zurückkommen, warum sollte er ein andere Na’vi kennengelernt haben,
nachdem er dir seine Liebe gestandet hat,
und mit dem ‚hübscher als du‘ habe ich nicht gehört“ lächelte Litu, Tanhi an,
als beide immer noch nebeneinander auf dem weichen Sandstrand saßen,
und Litu sah wie ihre beste Freundin immer noch auf das weite Meer hinausschaute.

Nun aber nahm Litu all ihren Mut zusammen, und erzählte von ihrem Traum, den sie seit einigen Nächten hatte.

Eigentlich wollte sie davon niemanden erzählen, aber Tanhi war ihr beste Freundin.

Litu's Traum:

Ein Na´vi Mann stand mit dem Gesicht zu ihr auf einer Wiese.
Der Wind spielte sanft mit seinen Haaren und man konnte leise eine Art von säuselnder Melodie hören,
die anscheinend durch den feinen mittäglichen erzeugt wurde.
Völlig unerwartet erschienen lauter grundverschiedene bunte Blumen unter ihren beiden Fußsohlen,
und fingen eilig an zu blühen, aber nur in diesem Bereich an dem sie beide vor sich standen,
es war nur ein kleiner Bereich der nun in all erdenklichen Farben gekürt war.

Alles Andere dieser weitflächigen Wiesenlandschaft war weiterhin einfach nur grün geblieben.

Immer noch standen sich beide einfach nur gegenüber, als auch ihr kurzes Haar nun vom wärmenden Wind nun etwas erfasst und umspielt wurde, da dieser etwas intensiver wurde.

Die sanfte Melodie das Windes wurde etwas klarer und der fremde Navi ging noch einen Schritt auf sie zu,
und faltete seine beiden Hände ihre die locker an ihr nach unten hingen.

Beiden blickten sich erst eine Weile an, Litu löste kurz eine Hand aus seiner,
und strich sich dann damit die Strähnen aus ihrem Gesicht, die der sanfte Wind ihr immer hinein blies,
und lächelte den Fremden immer wieder an.

Es war ein so wunderschönes warmes Lächeln, welches sie nun von ihm zu sehen bekam,
es war in ihren Träumen so eines, das einen sofort in den Bann ziehen konnte,
eines das Pflanzen zum blühen bringen konnte,
eines das noch so dunkelsten Gewitterwolken spalten konnte,
damit die Sonne dahinter wieder hervor scheinen konnte,
und jene wärmenden Strahlen somit wieder ihr Herz erreichten.

Doch immer wieder wandte der fremde Navi sich in ihrem Traum von ihr ab.

Litu nahm nun immer in ihren Träumen mit jener Hand, mit der sie sich gerade noch die kleinen,
feinen Haarsträhnchen aus dem Gesicht gestrichen hatte,
und hielt ihn damit an seiner zweiten Hand ganz sanft und vorsichtig fest.

Zum allerersten Mal hörte sie seine Stimme in ihren Träumen.

Es waren nur einige Silben die sie von ihm darin vernahm.
Es war so eine unendlich klare, deutliche, aber sehr feinfühlige Stimme.

„Ich sehe dich“ sagte er immer wieder, und ich komme wieder.

"Nicht, bitte bleib! Lass mich nicht auch allein!" sprach sie immer wieder in ihren neuerlichen,
nächtlichen, Träumen zu diesem fremden Navi.

Immer und immer öfters hörte sie diese Worte in ihren Träumen und samtenen Ohren,
dass er wiederkommen würde.

Sie hoffte nur, dass es keiner in dem nächtlichen Lager mitbekommen hatte, falls sie einmal in ihren Träumen, jene Worte ‚träumend‘ nach außen hin verständlich, gesprochen haben sollte.

Schon wieder! Wieder dieser unbekannte Navi tauchte wie seit vielen verschwundenen Sonnen in Litus Träumen auf.


Und wie immer wachte Litu in diesem Moment auf, und drehte sich auf die andere Seite, als die ersten morgendlichen Sonnenstrahlen sie an der Stirn erfassten.

Alles davon hatte sie Tanhi nun erzählt, sie glaubte in Tanhi’s Gesichtsausdruck etwas Verwunderung zu sehen, aber gleichzeitig musste Litu auch etwas kichern.

„Glaubst du an deine Träume? Also jene die uns alle irgendwie voneinander, gegenseitig, unterscheiden,
ohne jene Träume die uns vorgegeben wurden, durch unsere Ahnen. Jene Träume die wir Nacht für Nacht selbst für uns selbst erleben dürfen? … ich schon“ säuselte Litu, nun leise zu Tanhi herüber.

„Tey’jan wird wiederkommen, glaube mir, und er wird dich mehr lieben als je zuvor“ sprach Litu,
leise zu ihrer besten Freundin herüber, als auch sie nun auf das nun mittlerweile nachmittägliche Meer schaute.

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BeitragThema: Re: Silberner Strand   Di Aug 09, 2011 4:42 am

Die Worte von Litu waren tröstend. Sehr sogar.
Tanhí verlor sogleich die letzten Tränen und wichte sie sich schnell fort.
Sie umarmte ihre Litu'torum und bedankte sich.
Diese meinte nur dass es doch selbstverständlich sei. Beide Na'vi lachten nun wieder
und standen auf, um ein Stück zu laufen. Langsam wurde es auch Abend.
Der Sonnenuntergang stand ihnen bevor. Am silber Strand gab es außer Sand und
Meer auch noch größere Hügel die mit viel Gras und verschiedenen Pflanzen bewachsen waren.
Dort liefen sie hoch um den Untergang der warmen Sonne besser zu sehen.

Und es war so. Man überblickte einfach alles, den ganzen Strand viel besser.
Eine wunderschöne Aussicht hatten sie von hier oben.
Und so setzten sie sich an den Rand des Hügels und ließen ihre Füße nach unten baumeln.
Der Sonnenuntergang war einfach toll mit anzusehen.
So verließ die Sonne den Planeten und ging schlafen hinter dem Horizont.
Nun war es dunkler aber denoch ein bischen hell.
"Und, wollen wir nach Hause, zu Hutaro?" fragte Tanhí nun ihre beste Freundin
mit einem Lächeln auf dem Gesicht. "Na klar. Irgendwann müssen wir uns ja dort
mal wieder blicken lassen." antwortete Litu und grinste.

Beide standen sie auf und liefen zurück zu tírol. Diese hatte sich derweilen gut ausgeruht
und wartete schon sehnsüchtig.
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BeitragThema: Re: Silberner Strand   Mi Aug 10, 2011 3:18 am

Immer noch ließ Litu diese schöne Aussicht auf das Meer neben Tanhi in ihre Seele einwirken,
als sie ein wenig aus ihren Gedanken in die Realität zurückgeholt wurde:
„Und, wollen wir nach Hause, zu Hutaro?" hörte sie Tanhi herüber lächeln.

Litu, grinste zu Tanhi herüber: "Na klar. Irgendwann müssen wir uns ja dort
mal wieder blicken lassen."

Schnell hatten beide das Ikranweibchen von Tanhi erreicht
Litu schaute sich noch ein paarmal vorsichtig um sich herum,
und drehte sich dabei ein paarmal um sich selbst.

Tanhi musste etwas kichern, so fröhlich hatte sie Litu wahrscheinlich noch nie gesehen.

Immer schneller drehte sie sich im Kreis, und lachte vergnügt dabei.
Selbst Tirol schien etwas komisch, und skeptisch drein zu schauen.

Doch dann wurde sie mit den Worten von Tanhi zurückgebremst.

„Litu, wir müssen jetzt aber wirklich, es wird immer dunkler“ und lachte dabei immer noch über das,
was Litu gerade getan hatte.

Gekonnt hatte sich Tanhi auf ihr Ikranweibchen geschwungen, und Litu von oben ihre Hand gereicht,
damit sich diese auch auf Tirol schwingen konnte.

Beide vergewisserten sich noch einmal, dass sie nichts vergessen hatten.

Litu fragte Tanhi „Hast du alles?“ Tanhi nickte kurz. „Ich habe auch alles!“

Vorsichtig brachte Tanhi, Tirol dazu seine Flügel auszubreiten, um nach einigen Schritten,
sanft in die Atmosphäre aufzusteigen.

Litu kniff ein wenig die Augen zu, der der feine Sand des Strandes beim Start von Tirol,
aufgewirbelt wurde.

Immer nahmen beide auf Tirol an Höhe zu.

Immer öfters schaute Litu nach unten als sie dort die typische Biolumineszenz bewunderte.

Vorsichtig tippte sie immer wieder mit ihrem Zeigefinger auf Tanhi’s Schulter,
wenn sie wieder etwas ganz Besonderes mit ihren blaufunkelnden Augen fokussiert hatte.

Mittlerweile hatten alle drei diese wunderbaren Wasserfälle auf ihrem Rückweg nach erreicht,
an den steilen Felsen rechts und links dieser sich immer währenden nach unten,
in das nächtliche Nichts stürzenden Fluten, kam Litu richtig ins schwärmen,
dort waren die hellleuchtenden, buntigsten Blumen, und Gewächse die sie jemals gehen hatte.

Sie bekam sich kaum noch ein, rutsche unentwegt auf Tirol umher und tippte immer öfters,
auf die Schulter ihrer besten Freundin.

Auch diese schaute öfters hinter sich, in Litu’s große staunende Augen, und musste dabei grinsen,
als sie immer öfters von dieser angetippt wurde.

-------> Hutaro - Klippendorf der Ikranreiter

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BeitragThema: Re: Silberner Strand   Mi Nov 09, 2011 3:29 am

---> Kommen von Hutaro

Nachdem beide Na'vi sicher gelandet waren liefen die beiden
wie jedesmal nebeneinander her.
Litu hatte den Arm um Tan gelegt und freute sich sehr für ihre
beste Freundin. Es war auch für sie selbst ein wundervolles Gefühl.
Dieser Gedanke dass sich heute zwei Seelen wieder finden werden.
Sie wünschte ihrer Freundin immer nur dass beste.
"Ma Tanhí, ich freu mich so für dich. Und ich bin sehr gespannt wie
dein Tey'jan so ist. Aber natürlich auch auf das was die Krieger zu erzählen haben."
sagte Litu'torum. Tan musste schon die ganze Zeit lächeln.
Sie freute sich so sehr. Endlich würde sie ihren Geliebten wieder sehen.
Mit ihm zusammen sein und ihn halten. Am besten, ihn gar nicht mehr loslassen.
Ja, so stellte sie es sich vor. Die bösen Gedanken waren komischer Weise alle fort.
Der Gedanke dass er eine andere hatte war wie weggeblasen. Dies musste ein Geschenk
von Eywa sein.

Nach ewigem hin und herlaufen war es auch schon fast Abend. Man sah
es immer an der Sonne, die am Horizont immer weiter hinab glitt.
Und meistens wurde der Himmel mit samt seinen Wolken orange, fast leicht rosa.

"Weißt du Litu, ich hab irgendwie so ein Gefühl in meinem Bauch.
Ich hab dass Gefühl, dass wir nach Hause fliegen sollten."
bemerkte Tanhí plötzlich.
Litu'torum schaute sie aufgeregt an. Sie wusste als ihre Freundin, dass Tanhí mit
ihrem Gefühl im Magen fast immer recht behielt. Und so rannten beide zu dem treuen
Ikranweibchen rüber. Um nun wieder zurück zu fliegen....

---> ... nach Hutaro
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Litu'torum
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BeitragThema: Re: Silberner Strand   Di Dez 20, 2011 8:06 am

Immer noch wiederholten sie diese Silben ihrer Freundin in Litus Ohren…

"Weißt du Litu, ich hab irgendwie so ein Gefühl in meinem Bauch.
Ich hab dass Gefühl, dass wir nach Hause fliegen sollten."

Litu, dachte über Vieles nach,
sie war eigentlich nicht diese Art von Navi,
welche sich Gedanken über den nächsten Tag machte.

Doch nun war es anders, sie hatte ein noch nie gefühltes,
in ihren Adern…

Es war ein bisher neues Gefühl,
das in ihr eine Wärme auszustrahlen schien.

*Litu, was geht in dir vor* runzelte sie mit ihren Augen…

Noch immer war sie mit ihren Gefühlen nicht im Einklang,
sie suchte etwas, was ihr völlig neu war.

Etwas, was ihr bis dahin fremd war, etwas, was ihr nur vom
kurzen hören sagen bekannt war…

Litu, hatte sich schon einmal gesagt, dass sie sich
nie wieder verlieben würde...

Nun hatte sie doch einen Traum, jenen, dem sie erleben konnte.

Sie raufte ihre Gefühle nun zusammen,
und schaute in sich hinein.

Heimlich hatte sie sich nun auf den eigenen, innerlichen, Weg, gemacht,
um ihre neue, und nun eigene, vielleicht, wirkliche, Liebe zu finden….

Es waren, solche nun neue, eigenartige Gefühle, die in Litu nun vorgingen…

Eine kurze Ewigkeit später, landete Sie mit Tanhi, und deren Ikranweibchen,
mit jenen ihren neuen, bis dahin, unbekannten Gefühlen, nahe dem Hurato.

Sie bekam es nur nebensächlich mit, dass sie in Unterkunft ankam,
und wie in Trance einschlief...

Es vergingen einige Stunden, in dieser Nacht, bis Litu wieder aufwachte…

Sie runzelte ihre sanfte Stirn, bis sie sich aufmachte,
um sich zu dem sanften Fluss zu begeben,
an dem sie sich allmorgendlich frisch machte.

Nur dieses Mal passierte ihr ein Missgeschick,
sie rutschte auf einem moosigen Stein aus…

Hart, schlug sie mit ihrem blaugestreiften Kopf, auf dem Untergrund auf…

Litu, verlor ihr Bewusstsein…

Ein kleines rotes Rinnsal, floss ihr aus dem Richorgan...

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Zuletzt von Litu'torum am So Mai 20, 2012 9:10 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Unipey
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BeitragThema: Re: Silberner Strand   So Mai 20, 2012 1:06 am

---> kommen von Hutaro

"Was hast du vorhin gedacht ma tsmuke?" fragte Unipey ihre Schwester kurz vor dem Ziel.
Tanhí schaute sie an und antwortete "Es ist eben komisch. Du wachst auf und dein Freund ist weck.
Auch noch der, der so lange fort war. Ja, eine Ewigkeit könnte man sagen. Es war einfach ein seltsames Gefühl
verstehst du? So wie an dem Tag, an dem er damals fortging."
Uni schaute etwas betrübt. Sie erinnerte sich an den Tag ziemlich gut.
Wie konnte man den auch vergessen. Da sie solch eine tiefe Verbindung mit ihrem Zwilling hatte,
fühlte sie an diesem Tag fast den gleichen Schmerz, den auch Tanhí fühlte.
"Der ist bestimmt nur auf der Jagd. Weißt du noch damals. Da war er auch jeden Morgen fort.
Und gegen Mittag kam er wieder nach Hause." erinnerte sich Uni und versuchte ihre Tan zu ermuntern.
"Ja du hast Recht!" sagte Tanhí und lächelte.

Sie ließen dass Boot auf Sand laufen und verließen es. Der kleine Nantang sprang wie wild im silber Sand umher
und schien sich richtig zu freuen wieder einmal hier zu sein. Unipey gefiel dies sehr. Sie hatte den
Strand auch vermisst. Es war auch schon länger her. Nya-Yea hatte nicht mehr so viel Zeit für sie.
Da sie ja jetzt auch ihren Mann gefunden hatte. Equal war ein guter Mann. Doch eigentlich dachte Unipey sowas stünde nicht zwischen einer Freundschaft. Doch was hatte sie nur wieder für Gedanken. Sowas durfte sich nicht denken.
Sie wusste dass Nya-Yea nichts dafür konnte. Sie mochte sie trotzdem.

Die Geschwister liefen nebeneinander. Unipey hielt einen Arm um Tanhís Hüfte und
Tanhí hielt ihren Arm um Unipeys.
"Lange warn wir nicht mehr hier ma tsmuke." fiel Tan nochmal auf.
Früher waren sie oft mit ihren Eltern hier. Beide Mädchen konnten sich noch gut daran erinnern.
Als sie zum ersten Mal den Strand sahen. Er war atemberaubend und wunderschön. Sie blieben
immer bis zum Sonnenuntergang und ließen sich ihn nie entgehen.
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BeitragThema: Re: Silberner Strand   Fr Jun 01, 2012 11:05 pm

So liefen sie also eine Weile den Strand entlang und dachten an ... ja eigentlich an nichts.
Tanhí's Gefühle lösten sich auch schnell wieder. Es störte sie die ganze Zeit dass Tey einfach auf und davon war und wieder jagen zu sein schien. Doch wiegesagt, diese irren Gedanken in ihrem Kopf waren nun fort.
Es störte sie nicht mehr!

Nun kamen sie beide an den einzigsten mit Gras bewachsenen Hügel auf der kleinen Insel.
Dort ließen sie sich nieder und schauten auf's Meer hinaus.
Tanhí war immer wieder überwältigt von diesem Anblick. Man konnte ihn einfach
nicht in Worte fassen. Am Horizont stand die Sonne ziemlich in der Mitte und schien den Na'vi
ins Gesicht. Die kleine tsawke lag auf dem Boden neben den Zwillingen und auch hier schien die Sonne warm
auf ihren grauen, ja fast schwarzen Lederartigen Körper. Tanhí beobachtete sie eine Weile. Sie sah wie sich
der kleine Körper durch das Atmen immer auf und ab bewegte. Sanft und ruhig.

"Ein schöner Tag." sagte Unipey plötzlich wieder.
Tanhí nickte, "Wie Recht du hast ma tsmuke."
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