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 Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet

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Litu'torum
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BeitragThema: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Sa Jul 02, 2011 2:12 pm

das Eingangsposting lautete :

Hier wurde Litu'torum,
oft von ihrem verstorbenen Vater hingeführt.
Sie hat diesen einzigartigen Ort,
immer sehr in ihrem Herzen bewahrt,
und gibt jenen eigendlich niemanden,
niemals weiter.
Doch es gibt eine Ausnahme...
Es ist ihre beste Freundin, von Kindesbeinen an...
Tanhi***xx


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Litu'torum
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Mi Jul 20, 2011 8:49 am

Litu sah es den Augen ihrer Freundin an, als beide in der Wasserschlacht vertieft waren, dass diese ihr etwas mitteilen wollte.

Sie konnte gut in ihr gegenüber hineinsehen, und sah es an Tanhi’s durch Eywa gegebener Seele, dass diese, ihr, nie das Herz verletzen, oder gar brechen könnte.

Die morgendliche Sonne erwachte nun am Firmament von Pandora.

Das Gras war schon durch die feinen Sonnenstrahlen aufgewärmt, als sich beide Navifrauen nach der vorhergehenden Wasserschlacht niederlegten.

Litu, foppte Tanhi etwas mit einem kleinen Spruch:
"Hah, das war doch richtig toll zum wachwerden oder ma Tanhí?"

Ihr schien es so, als würde sich ihre Freundin von der immer weiterhin aufgehenden Sonne aufwärmen, als sie dieses, wohlwollende, und fast schon schwesterliche nicken, von dieser vernahm.

Litu war noch ganz in Gedanken, als sie feststellte, dass Tanhi sich mittlerweile aufgestellt hatte, und ihre lockigen Haare in der noch morgendlichen Brise schüttelte.

*Ein herrlicher Tag. Was wir beide wohl heute machen könnten?* fragte sich Litu in Gedanken.

Kurz darauf hin, stellten sie sich gegenseitig dieselben Worte: "Schöner Tag, was
wollen wir heute machen?"

Litu musste nun laut grinsend lachen, als sie in das Gesicht von Tanhi schaute, hatten doch beide sich gleichzeitig die gleiche Frage gestellt.

Es waren glückliche Gedanken, die in Litu nun vorgingen, sie spürte, dass sie immer mehr, mit ihrer Freundin verwuchs.

Sie lächelte immer noch ihre Freundin an, als sie sich nun auch, aus dem, durch die immer weiter aufsteigende Sonne von Pandora, auf ihre Füße gestellt hatte.

„Hm, was könnten wir unternehmen? Wir könnten Beeren sammeln, oder einige heilende Wurzeln oder Blätterwerk sammeln, aber lass uns erst das restliche übriggebliebene Yerik zum nahen Volk bringen“, sagte sie eilig.

Vorsichtig, nahm Litu das übriggebliebene Yerik an sich, Tanhi musste anscheinend etwas grinsen, wie schwer es sich Litu wiederum machte, um nichts verderben zu lassen.

Jene Blätter, die Litu zuvor noch schnell, von einem kleinen Gewächs abgerupft hatte, für diesen restlichen Teil des Stückes Wild, waren schon enorm viele.

Litu schaute noch einmal zu ihrer Freundin, als sich diese, ihren Gedanken anzuschließen schien.

„Tanhi, erst einmal schnell den restlichen Yerik zum Volk bringen“ grinste Litu ihr zu.

„Uns fällt bestimmt etwas ein“ kicherte sie, als sie mit ihrem navitypischem Schwanz etwas umher wedelte, und mit den Ohren gleichzeitig genauso freudig gestikulierte.

Litu war voller Freude, ob Tanhi etwas einfallen würde, wie beide die heutige Sonne auf Pandora verbringen würden.

Sie machte sich auch Gedanken, als beide den Rückweg zum Volk begannen.

*Was könnten wir heute tun?*

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Do Jul 21, 2011 3:29 am

Voll bepackt mit dem Rest vom Yerik Fleisch, dass eingehüllt in Blätter war folgten sie nun
einem längeren Weg durch den Wald. Dass schon seit Jahren plattgetretene Gras wies
ihnen den Weg. Es war der Pfad zur Heimat.
Litu trug dass halbe Yerik mit sich, darüber musste Tanhí grinsen.
*Was hätte sie wohl getan?* fragte sich Tanhí in Gedanken. Natürlich hätte sie es nicht
mit Absicht liegen gelassen. Doch sie war sehr vergesslich was das Essen anging. Deshalb
war sie auch keine super Köchin. Dass konnte sie noch nie sehr gut. Ok, eigentlich gar nicht.
Tan schaute hinauf zum Himmel der zwischen den dichten Baumkronen zu sehen war.
Er war blau und wolkenlos. Jedoch konnte das Wetter auf Pandora sich schnell ändern. Aber
die Na'vi war sich ziemlich sicher, dass es heute nicht regnen würde.
Tanhís Ikran tírol flog immer in der Nähe, damit sie schnell angeflogen kommen kann, wenn
sie gerufen wird. " Sag mal Litu, wir könnten auch fliegen." bot Tanhí ihrer Freundin an.
Doch Litu hörte gar nicht darauf. Sie schleppte fleißig dass gute Essen weiter. "Ok, dann nicht." grinste Tan
und hob dabei ihre Schultern.

Plötzlich wehte kurz ein frischer Wind und sie entdeckten, vor sich eine ganze Reihe voll
Beerenbüschen. "Oh Eywa, ich bin bei dir." staunte Litu nicht schlecht.
Tanhí stand nur da und grinste. Sie wusste, dass ihre Freundin eine Sammlerin war und so
war es offensichtlich dass sie diesen Ort einfach toll fand.
Sofort holte Tan zwei etwas größere Beutel aus der Tasche,
die am Köcher mit den Pfeilen hing. Litu'torum fing sofort an zu pflücken. Sie wusste, dass
dies ungiftige aber vorallem leckere Früchte waren. Die zwei pflückten was das Zeug hält
ihre Beutelchen voll.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Do Jul 21, 2011 7:39 am

Ein frischer Wind wehte Litu‘ um ihr zartes Gesicht und dessen Wangenknochen.

Dass sie noch kurz zuvor, von ihrer Freundin gefragt wurde,
ob sie denn nicht lieber mit dieser und deren Ikran zurück zum Lager fliegen möchte,
hatte sie in ihrem Eifer, den geschulteren restlichen Yerik dorthin zu tragen,
leider gar nicht mitbekommen.

Nach einigen weiteren Schritten Richtung Heimat,
und fand sich fast zeitgleich mit Tanhi vor einer Reihe voller Beerenbüschen.

Sie staunte nicht schlecht "Oh Eywa, ich bin bei dir".

Litu sah Tanhi dort davor stehen, und wie diese grinste,
schien diese doch zu wissen, dass Litu eine gute Sammlerin war.

Zu schön fand Litu diesen Ort, wo man nach Herzenslust frische Beeren sammeln konnte.

Schnell hatte Tanhi zwei größere Beutel in den Händen,
die sie immer am Pfeilköcher befestigt hatte.

Vorsichtig lies Litu das auf der Schulter geführte,
dick mit Blättern umwickelte restliche Wild, herunter gleiten.

Sogleich hatte sie auch ihren immer mitgeführten Beutel,
den sie an ihrem Lendenschurz befestigt hatte, in der Hand,
um diese emsig mit Tanhi anzupflücken.

Litu kannte diese Beeren ganz genau, sie waren sehr, sehr lecker

Unbemerkt schummelte sie etwas und stopfte sich ein paar Mal,
eine Handvoll in den Mund und schmatzte genüsslich darauf herum.

So richtig verbergen konnte sie dieses aber anscheinend vor Tanhi nicht,
denn der süße Saft der Beerenfrüchte rann ihr teilweise aus den Mundwinkeln heraus.

Nun aber pflückte sie schnell weiter, um ihr Beutelchen weiter zu füllen

Litu sah öfters zu Tanhi herüber und beobachtete grinsend,
wie diese weiterhin fleißig an den Büschen herum pflückte,
und schon eines ihrer Beutelchen gefüllt zu haben.

Vorsichtig hatte sie sich immer schnell dabei den etwas klebrigen Mund abgewischt,
damit es Tanhi nicht so mitbekommen sollte, dass sie ab und zu etwas schummelte.
Schnell hatten beide ihre Beutel nun gefüllt.

Litu befestigte ihren wie immer an ihrem seitlichen Lendenschurz,
und wie Tanhi ihre beiden Beutelchen vorsichtig an ihrem Köcher befestigte.

Anschließend schulterte sie wieder den zuvor abgelegten restlichen Yerik.

Den wunderschön gefärbten Ikran von Tanhi,
sah sie immer wieder einmal aus ihren Augenwinkeln in der Nähe relativ flach,
fast lautlos schweben.

Sie machte sich nun mit ihrer Freundin weiter auf den Rückweg,
die wehende Brise hatte wieder etwas zugenommen.

Abseits des plattgetretenen Grases, spielte der Wind im höheren davon herum,
es zogen sich behutsame Wellen hindurch.

Litu nahm diese Schönheit davon, strahlend in sich auf.

Doch sie wurde davon leider etwas abgelenkt um dieses Schauspiel der Natur in sich aufzunehmen.

Denn die Last, die auf ihrer Schulter lag, wurde Litu immer schwerer.

Sie musste kurz stehenbleiben, es war eigentlich nicht ihre sonstige Art.
Aber nun wurde es ihr doch zu schwer.

„Du, Tanhi?“ grinste sie fragend zu dieser herüber.

„Könnten wir die restliche Strecke mit deinen ikran den du tirol nennst, zurückfliegen?“ fragte sie weiter.

Sie sah es Tanhi’s verwundernden Augen an.

Litu hatte dieses Angebot, welches ihr von Tanhi vor einiger Zeit unterbreitet wurde,
vor lauter eifrig, schleppenden Yarik, damals leider nicht mitbekommen.

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Sa Jul 23, 2011 6:42 am

Mit einem verwunderten Blick schaute Tanhí ihre Freundin an und musste schließlich
mit ihr grinsen. "Nagut, dann fliegen wir." sagte sie nun und rief ihr Ikranweibchen
mit einem ihrer °Klick°-laute. Sofort kam die schöne und anmutige tírol herunter geflogen
und setzte sich mit einem lauten Schrei auf den Boden. Tan führte ihre Hand über den Kopf
und beruhigte sie mit "Tam, tam ma tírol." Danach bat sie Litu, sich auf sie zu setzen.
Forsichtig und mit großem Respekt, näherte sich Litu'torum dem Ikran. Sie streichelte seinen
muskulösen Seiteflügel und schwang sich dann mit einem Ruck auf ihn drauf. Dabei ließ
tírol einen lauten Ruf los. Dann setzte sich auch Tanhí auf ihr treues Tier.
"Halt dich gut an mir fest ma tsmuke." rief Tan zu Litu nach hinten. Diese klammerte sich feste
an ihre Freundin und schloss für den Start die Augen.
Nun ließ Tanhí einen Ruf los, der für tírol bedeutete loszufliegen. Sie erhoben sich in die
Lüfte. Der Ikran flatterte und flatterte, bis sie schließlich oben im Himmel waren. Und dort
glitt sie über die Wolken. Sie war so fein zu dem Wind. *Es war frisch dort oben, zumindest anders
als unten.* dachte sich Litu'torum, die mittlerweile wieder ihre Augen geöffnet hatte und sich
dass schöne Pandora nun von oben betrachten konnte.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Sa Jul 23, 2011 9:37 am

Bevor es sich Litu versah, war der mächtige ikran von Tanhi gelandet.

Nur kurz konnte Litu diese typischen °Klick°-laute vorher von Tanhi vernehmen.

Das anmutige Flugtier landete mit weit ausgebreiten Flügeln,
und wirbelte etwas von dem getrockneten Gras,
welches sich noch vorher im der Brise die dort gerade hin und her wogte, umher.

Mit einigem Respekt vor dem nun vor ihr gelandeten Ikran näherte sie sich ihm zusehends,
als sie nun ihren ganzen Mut zusammenpackte,
und seine Flanke, mitsamt dem Flügel streichelte.

*Welch ein stolzes Tier du mit ihr hast* gingen die Gedanken in Litu herum.

Immer wieder streifte sie vorsichtig über seine Vorderflanke,
mitsamt der besagten muskulösen Flügelpartie.

Nun aber, packte Litu all ihren Mut zusammen,
und schwang sich mit dem noch geschulterten Yerik auf Tanhi’s Ikran.

Sie vernahm dabei diesen typischen Laut den ein Ikran von sich gab,
wenn sich ein Individuum auf seinem Rücken niederlies.

Schnell hatte Tanhi vor ihr auch, auf ihrem treuen Flugtier Platz genommen.

Fest an ihre Freundin klammernd vernahm Litu noch deren Worte.

Den restlichen Yerik, hatte sie zwischenzeitlich zwischen Tanhi, und sich gelegt.

"Halt dich gut an mir fest ma tsmuke." hörte sie noch Tanhi nach hinten sprechen,
als Litu ihre Augen schloss.

Sie spürte wie sich das stolze Tier in die Luft erhob,
im Einklang mit der Natur von Pandora schien es nun aufzusteigen.

Litu hatte aber noch immer ihre Augen geschlossen,
und klammerte sich immer intensiver an ihre Freundin,
wobei das dazwischenliegende Yerik immer mehr zusammengedrückt wurde.

Endlich öffnete Litu ihre zuvor mit den Lidern fest verschlossenen Augen,
wie nie zuvor fühlte sie sich so frei.

Eine feine Wolkenparodie umkreisten beide auf dem Flugtier,
und die feinen Wassertröpfchen, die diese Wolken bildeten,
kitzelten Litu in der Nasenpartie

Tanhi schien es auch nicht anders zu gehen.

…. „Schwester“ stotterte sie ganz leise aus sich heraus,
als sie diese Gegend von Pandora nun von oben betrachten durfte.

Litu, stammelte nun ganz leise und vorsichtig weiter weiter:
„Tanhi, meine beste Freundin,
warum müssen wir nicht gleich zum Lager zurückfliegen,
sondern noch etwas von der Route abweichen?
Es ist so wunderschön auf das alles dort hinunter zu sehen“
gleichzeitig, klammerte sich Litu noch etwas fester an Tanhi’s Rücken.

„Bitte zeige mir alles was du schon mit deinem Ikran von hier oben aus gesehen hast!“
flüsterte sie weiter...

Litu wuchs ein wenig über sich hinaus, obwohl sie weiche Knie hatte.

In der Obhut von Tanhi und deren Ikran, fühlte sie sich aber sehr sicher wie nie zuvor.

Immer stärker schien es Litu, dass Tirol, unter dem Kommando von Tanhi,
ihre Schwingen bewegen würde um weiter in die Lüfte zu steigen…

Die Wolken wurden kleiner, und das azurblaue Firmament wurde immer schöner.

„Tanhi, meine beste Freundin“ stotterte sie nur noch schwach in den einziigartigen,
enormen, Gefühlen von denen sie gerade überannt wurde.

Litu tat in diesem Moment etwas, was sie sich als Napay nie für möglich gehalten hätte,
sie legte Tanhi ihr Leben an, indem sie ihren Kopf auf deren Schulter legte.

Das dazwischen liegende Yerik, war längst vergessen.

Litu drehte ihren auf Tanhis Schulter liegenden Kopf nun zur Seite,
und bewunderte diese einzigartige Schönheit von diesem Planeten.

Ihr kullerten feinste Tränen aus der Augenpartie.

Es war nicht nur der feine vorherige Nebel,
der diese Flüssigkeit aus ihren Augen austreten lies.

Und sie holte ein paarmal tief Luft.

Mehr oder weniger kauerte sie sich nun an Tanhi’s Rücken,
wie an eine Art große Schwester…

*Ich bin frei, endlich frei* kullerten ihr immer mehr feine Tränen aus den Augenwinkeln…

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   So Jul 24, 2011 3:47 am

Tanhí spürte immer mehr, wie Litu'torum sich an sie klammerte. Und nun auch, wie sie ihren Kopf
auf ihren Rücken legte. Die Worte "Zeig mir alles was du schon hier oben gesehen hast." waren nun in Tans
Kopf und sie überlegte wohin die Reise gehen soll. Und dann fielen ihr zu aller erst die Wasserfälle der Iknimaya
ein. Diese Felsen der Lüfte hießen auch die Himmeltreppen.

Schon änderte Tanhí die Richtung und flog noch ein wenig höher, damit sie die Iknimaya
rechtzeitig entdecken würde. Und sofort erschienen schon ein paar kleinere Anfangsfelsen. Diese
waren noch jung und wenig bewachsen. "Ma Litu, schau gleich sind wir bei den Himmelstreppen
und somit auch, am ersten Reiseziel." lächelte Tan zu ihrer Freundin nach hinten.
Litu'torum konnte es kaum abwarten bis sie den schönen Ort erreicht hatten. Sie hatte noch nie die schönen Dinge
von oben gesehen. Als Sammlerin war sie eben nur an Land unterwegs.

Eine Weile flogen sie noch und plötzlich, erschienen vor ihnen große Berge. So groß
dass man sie kaum beschreiben konnte. An den Bergen hingen viele Steine, die nach unten führten.
Daher der Name Himmelstreppen. Sie waren wild bewachsen und man sah einige Ikran am Himmel
fliegen. "Hier oben wählt man seinen Ikran." sagte Tanhí zu Litu nach hinten. Diese hörte, was ihre
Freundin sagte, jedoch war sie auch von dieser Pracht die hier oben war abgelenkt.

Man wusste gar nicht, wo man zuerst hingucken sollte. Es gab so vieles. Doch Tan steuerte ihren Ikran
geradewegs auf einen der großen Berge zu. Erst sah es wie ein gewöhnlicher Stein aus doch auf der anderen
Seite verbargen sich mächtige Wasserfälle die kraftvoll nach unten stürzten.
Ein Traum in den Lüften.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Mo Jul 25, 2011 4:29 am


Litu spürte wie Tanhi plötzlich den Kurs mit Tirol änderte,
und etwas höher mit ihrem Ikranweibchen in die Lüfte aufstieg.

Nach einigen Lidaufschlägen machte Litu große Augen,
als aus sie aus dem lächelnden Mund,
des zu ihr nach hinten gedrehten Kopf von Tanhi vernahm:
„Ma Litu, schau gleich sind wir bei den Himmelstreppen und somit auch, am ersten Reiseziel“.

Unruhig nach außen hin , und innerlich wissbegierig konnte es Litu gar nicht erwarten,
bis sie diesen schönen Ort erreichten.

Sie kannte es zwar vom Hörensagen, dass es diesen Ort geben soll,
nur konnte sie sich als Sammlerin kein Bild davon machen,
da sie nur an Land unterwegs war.

Einige Zeit später, als Litu immer wieder nach unten und nach hinten schaute,
um alles in sich aufzunehmen,
offenbarte sich in ihren Blauen etwas was sie sich nie hätte vorstellen können.

Es waren diese großen Berge an denen an großen Pflanzen,
Wurzeln und lianenähnlichen Gewächsen,
und diese immer kleiner werdenden Felsen,
welche wie an einer Art Kette nach unten hingen.


Litu war überwältigt,
ihre Augen wurden immer größer als sie ihre Freundin zu sich hin sprechen hörte:
"Hier oben wählt man seinen Ikran". Doch Litu war etwas zu ablenkt,
ihr Kopf bewegte sich ständig nach rechts und links.

Vorsichtig spürte Litu wie Tanhi nun ihr Ikranweibchen auf einen der großen Berge steuerte,
erst sah es wie ein normalgewöhnlicher Fels aus.
Doch was Litu nicht ahnen konnte, auf der anderen
Seite verbargen sich diese mächtige Wasserfälle die kraftvoll nach unten stürzten.

Ein würde wahrlicher Traum in den Lüften werden, den Litu dank Tanhi gleich erblicken würde.

Beide hatten sie nun auf Tirol den Rückwärtigen Bereich erreicht.

Tosende Fluten stürzten sich in die Tiefe,
wo sie irgendwo aufprallten konnte man nicht erkennen,
zu viel Gischt, und tauige Nebelfelder versperrten nach einer Weile die freie Sicht nach unten.
So konnte man nicht erkennen wo diese wahren Fluten irgendwann aufprallten.

Litu war so davon überwältig, dass ihr einige Tränen über ihre zarten Wangen kullerten,
sie versuchte sie schnell wegzuwischen.

Tanhi schien es mitgekommen zu haben, als sie sich zu Litu öfters lächelnd undrehte.

Schnell versuchte Litu es wieder zu verbergen: „Das ist der aufsteigende feine Wassernebel,
der sich an meinem Gesicht niederschlägt, es ist nicht das was du denkst“.

Doch Litu konnte man es genau ansehen,
wie sie hier regelrecht darin aufblühte und eintauchte.

Und auch ihrer besten Freundin konnte sie nun nichts mehr vormachen,
immer mehr kleinste Freudentränen suchten sich ihre Freiheit,
angefangen von den Innenseiten ihrer beiden feinen Lider.

„Tanhi, es ist ein so einzigartiger Ort, er ist wirklich so unbeschreiblich,
dieser blieb mir bisher immer verwahrt“
legte sie dabei vorsichtig ihren Kopf wieder auf Tanhi’s rechte Schulter.

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Mo Jul 25, 2011 4:47 am

Tanhí lächelte. "Weißt du, ich war nicht anders als du Litu. Du fandest diesen
Ort nicht als einzige Na'vi traumhaft schön. Ich finde es toll, dass es dir hier gefällt."
Litu wurde mittlerweile immer mehr wie eine kleine Schwester für Tan.
Und immer mehr bekam sie dieses Gefühl, des Beschützens in sich.

Nun ließ Tanhí ihre tírol an die mächtigen Wasserfälle fliegen. "Schau, ich zeig dir was." sagte
sie hinter zu Litu'torum. Und so flog sie so dicht wie möglich heran und ließ nun ihren Ikran
mit einem Flügel den Wasserfall streifen. Tírol spürte dass kühle nass auf ihrer Haut und gab einen
freudigen Schrei von sich. Dann, flog Tanhí in Richtung Oberfläche des Berges.

Dort würde dass zweite Reiseziel sein. Aber um ihre Freundin zu überraschen sagte sie erst mal nichts.
Voller vorfreude, flog sie nun hinauf und gab tírol dass Zeichen zur Landung. Litu und Tan sprangen von
dem Ikran und vor lauter, lauter vergaß Litu'torum dass Yerikfleisch bei tírol.
Die beiden Na'vi liefen nun auf dem Berg umher. Tanhí drehte sich und breitete ihre Arme aus.
*Schön war es, wieder hier zu sein.* dachte sie sich in Gedanken. Denn Tan war mit ihren früherin
Freundinnen hier. Sie wusste noch, wie sie diesen Ort gefunden hatten. Aber darüber dachte sie
erst mal nicht weiter nach. Sofort ließ sich Tan auf den Boden in dass weiche Gras fallen und genoss
die herrliche, frische Luft die hier oben wehte. Litu, sah sich währendessen neugierig um.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Di Jul 26, 2011 5:13 am




"Weißt du, ich war nicht anders als du Litu. Du fandest diesen
Ort nicht als einzige Na'vi traumhaft schön.
Ich finde es toll, dass es dir hier gefällt"
vernahmen Lithu’s flink hin und her bewegenden Ohren von ihrer lächelnden Freundin.

Sie stellte aufgeregt ihre Ohren nach vorne als sie bemerkte wie Tanhi mit Tirol und ihr,
Kurs auf einen großen Wasserfall nahmen,
Litu staunte wie gekonnt Tanhi ihr Ikranweibchen manövrierte.

*Wird das nicht etwas sehr nah an den Wasserfall heran, Tanhiiiii!!!*
doch bevor Litu diesen Gedanken auch nur ansatzweise fertig denken konnte,
bemerkte sie, wie ihre beste Freundin mit einem hervorragendem Flugmanöver,
Tirol mit einem Flügel diesen Wasserfall streifen lies.

Litu bekam einige kleine Wasserspritzer ab,
und sie hörte den wohlwollenden kurzen hochfrequenten Ton von Tahni’s Ikranweibchen.

Litus sah sich immer noch um,
neugierig... und wissbegierig...
zugleich wanderten ihre weichen Augen und ihre Ohren in alle Richtungen ,
sie konnte es immer noch nicht fassen, wie schön und wundervoll dieser Ort war.

Bevor Litu es sich versah, waren sie alle drei auf der Oberfläche sorgsam gelandet.

Litu sprang sofort herunter und vergas aus lauter Eile,
das restliche Yerik auf Tirol‘s Rückenpartie.

Sie sah wie ihre Freundin die Arme gegen das Zenit ausgreitete,
und wie sich diese dann in das hohe und weiche Gras einfach rückwärts fallen lies.

*Sie scheint über etwas nachzudenken,
es werden bestimmt wunderschöne Gedanken sein,
die sie gerade hat* seufzte Litu innerlich voller Freude.

Immer neugieriger schaute sich Litu weiter umher.

Sie drehte sich erst einmal ganz langsam auf der Stelle einmal um sich selbst herum.

Ab und an konnte sie die hebenden vierfingrigen Hände von Tanhi sehen,
die sich aus dem weichen Gras winkend erhoben.

Die restlichen Körperpartien von ihrer besten Freundin waren nicht erhaschbar,
zu sehr schienen diese im Gras eingetaucht zu sein.

Litu drehte sich immer wieder um sich selbst umher…

Zu beindruckend war dieser Ort für sie.

Nun aber hatte sie einen kleinen Strauch entdeckt,
der sich am Rande des Berges auf dem alle drei gelandet waren entdeckt.

„Bin gleich wieder da…“ rief sie Tanhi flachsend zu.

Litu ging einige Schritte bevor sie diesen Abhang erreichte.

Er war ziemlich steil, eigentlich viel zu steil.

Und vor allem glitschig, der dort immer noch aufsteigende Wassernebel,
machte es eigentlich zu einem gefährlichen Unterfangen,
mit dem was Litu nun vorhatte

Alles am Abhang war mit feinsten Wassertröpfchen benetzt,
normalerweise würde Litu diesen Ort instinktiv meiden,
doch sie wollte zwei von diesen blaupinkenen umrandeten,
orchideenartigen Blüten von diesem kleinen Busch abzupfen.

Sie kletterte, mit vollem Mut an dem gefährlichem Abhang herunter,
ihre weichen Fußsohlen wurden von dem schroffen Felsformationen stark geschmerzt,
aber sie hatte es sich in den Kopf gesetzt.

Litu wollte zwei von diesen Blüten erhaschen.

Vorsichtig nahm sie alle ihre Gedanken und Sinne beisammen,
und erreichte nach einiger Zeit diesen Ort,
welchen sie vorher als sie noch auf der Art Wiese war,
mit ihren samtenen Augen fokussiert hatte.

Mit einer Hand an einer Art Liane festhaltend,
und mit beiden Füßen auf einem klitzekleinen Felsvorsprung stehend,
pflückte sie mit all ihrem, zur Zeit zur Verfügung stehenden Mut,
schnell zwei dieser wunderschönen Blüten ab.

Sie legte sich die beiden Blüten quer in den Mund,
da sie beide Hände nun wieder brauchte um den naheliegenden,
normalen und flächigen unteren Horizont des Berges zu erreichen.

Nach einiger Zeit, und mehrmaligem abrutschen auf den glitschigen Wurzeln,
und Felsportalen, hatte es geschafft.

Sie sah immer noch die Arme ihrer besten Freundin,
und wie diese, diese manchmal ‘gen Zenit ausstreckte.

Litu schüttelte sich etwas, und schaute noch einmal hinter sich herunter,
und konnte es selbst kaum glauben,
was sie gerade getan und vollbracht hatte.

Jede, jeder Navi hätte gesagt,
dass es wahrscheinlich ein mitunter ein Weg dorthin gäbe,
aber keinen Weg zurück…

Aber das war sie, diese manchmal unbedarfte Litu,
ihr teilweise immenser Dickkopf zeichnete sie immer mal wieder aus,
obwohl dieser manchmal schon in eine Art Sturheit ausuferte.

Doch wenn sie sich, oder einer Anderen oder einem Anderem ihr Wort gegeben hatte,
erfüllte sie dieses Versprechen,
egal was kommen sollte,
oder im Weg stehen würde.

Flink hatte sie sich eine der beiden Blüten ins Haar über ihrem linken Ohr geflochten.

Freudenstrahlend rannte sie auf Tanhi von deren rückenseite an, auf diese zu.

Immer noch sah Litu, wie Tanhi ihre beiden Arme manchmal ‘gen Zenit streckte,
es schien Litu, als wäre ihre beste Freundin Überglücklich.

Mit ihrer, über dem Ohr im kurzen fransigem Haar,
eingeflochtenen eine der beiden Blüten kniete sie sich nun fast lautlos hinter Tanhi,
die immer noch flach auf dem Rücken im Gras lag.

Sie hatte sich auf der letzten Strecke lautlos bewegt,
Tanhi hätte sie unmöglich hören können,
bis zu dem Zeitpunkt,
als Litu sich mit ihren zartem Gesicht über jenes von Tanhi beugte.

Diese schien etwas erschrocken zu sein, aber Litu grinste nur frech lächelnd!

„Wo waren deine Gedanken gerade eben?“ lächelte Litu ihre beste Freundin von oben an.

Sie versuchte den Glanz,
den sie in Tanhi’s Augenpartie erkennen zu mochte,
sich selbst erklären zu können.

Sie konnte sich vorstellen, was Tanhi dachte, hier an diesem wunderschönen Ort.
„Halt kurz still“ sagte sie leise über Tanhi, als Litu spürte,
je mehr man diese Blüte mit samt dem kleinen Stängelrest des sich noch daran befand,
umso intensiver fing alles an zu duften.

Vorsichtig hatte Litu nach einer kleinen Zeit diese wunderschöne Blüte,
über Tanhi’s rechtes Ohr im feinen Haarkleid ganz vorsichtig eingeflochten.

Litu strahlte sie sie von Angesicht zu Angesicht von oben her an,
und legte sich anschließend mit einem kleinen Satz zur Seite,
und einem wunderlichen weichen Seufzer neben ihre beste Freundin.

Sie schaute nach oben, in diesen wunderschönen blauen Horizont,
dabei bewegte sie ihre auf dem weichen hohen Gras liegenden Arme,
ständig lächelnd auf und ab, und es bildete sich eine Art ikranisches Flugmuster,
in diesen hohen Grashalmen.

Nichts ahnend von allem, hatte sich Tirol mittlerweile, über den restlichen Yerik hergemacht,
er wogte sich in Sicherheit,
und es war sowieso Litu's Schuld dieses restliche Wild dort einfach zu vergessen.



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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Mi Jul 27, 2011 3:03 am

Tanhí erblickte etwas verwundert Litu über ihrem Gesicht. Sie lachten sie an und dann, flochtete
Litu'torum plötzlich etwas in Tans lockige Haare. Sie war sehr vorsichtig und konzentriert zugleich.
Als sie fertig war legte sie sich mit einem seufzer zur Seite.

Die Blume im Haar roch einfach herrlich. Noch dazu sah sie wunderschön aus.
Sie hatte einen Stich von lila und pink. Auch Litus Blume roch man fast über die ganze Wiese.

Tanhí setzte sich nun auf und spielte mit ihren Haaren. Die Sonne scheinte stark auf diesen
grasigen Platz. Litu hockte nun auch und rupfte ein paar Grashalme heraus.
"Und du warst hier schonmal ma tsmuke?" fragte sie schließlich. Tanhí sah sie an und grinste
" Ja, war ich. Mit meinen Freundinnen Ma'yana und Kese'eye. Wir haben Kese zu ihrem Iknimaya
begleitet. Als sie es dann geschafft hatte, flogen wir ein bischen umher und wussten überhaupt nicht
wohin. Und dann, fanden wir diesen Ort. Damals hat er uns schon sehr gefallen. Wir beschlossen
hier oben zu übernachten. Naja, das taten wir. In einer Höhle ließen wir uns nieder. Ob die noch da ist?
Ok, wo soll eine Höhle denn hingehn?!" Darüber mussten beide Na'vi lachen.

"Hm, würdest du mit mir dort auch übernachten, oder war dass euer Ort?" fragte Litu ein wenig verlegen.
"Ach was, ich denke es wär kein Problem für die beiden, dass du auch von unserem geheimen Ort weißt.
Abgesehn davon, weiß ich gar nicht was mit den beiden passiert ist?! Ma'yana ist denk ich fort und
Kese'eye hat mir gesagt wir sehn uns irgendwann wieder. Seid dem habe ich nichts mehr von
ihr gehört. Von Ma'ya erst recht nicht. Aber schluss mit der Vergangenheit. Fliegen wir mit tírol zu der Höhle.
Soweit ich weiß ist die auf der anderen Seite des Berges und glaub mir, dort ist es noch schöner als hier."
erzählte Tanhí und lief schon zu ihrem Ikran rüber. Litu'torum dachte kurz über die Worte von ihrer
Freundin nach und stand dann auch auf. Plötzlich hörte sie Tan rufen. " Ma Litu, komm schnell."
Da rannte die Na'vi auch schon los und als sie da war, erblickte sie, wie dass Fleisch des Yerik nicht mehr da war.

"Oh nein, hat tírol alles gefressen? Wie lange hast du sie denn nicht mehr gefüttert?" grinste Litu'torum.
"Hey, ich füttere tírol nur mit Leckerchen und dass nur ab und zu. Sie besorgt sich ihr Futter selbst, wie du siehst." grinste Tan nun mit.
Beide schauten auf die leeren Blätter und gleichzeitig auch auf den vollgefressenen Ikran. Beide Frauen
sahen sich an und mussten nun laut anfangen zu lachen. Dass ganze war doch schon sehr lustig.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Mi Jul 27, 2011 5:34 am

Litu fühlte sich in Sicherheit und geborgen, mit Tanhi an ihrer Seite.

Sie konnte es in ihren Gedankengängen nur schlecht beschreiben.

*Tanhi, du bist wie eine Schwester für mich* versuchte sie, ihr, mit ihren,
Augenlidern verständlich zu machen.

Litu sammelte wieder ihre Gedanken.

Schließlich fragte Litu: "Und du warst schon mal hier, ma tsmuke?"

Vieles erfuhr Litu von Tanhi, auch, dass Kese’eye hier in diesem Gebiet,
ihren Ikran gebändigt hatte, und, dass Tanhi, mit Kese’eye und Ma’yana,
schon einmal hier war.

Aber als Tanhi von einer Art Höhle anfing zu erzählen, wurde sie sehr hellhörig.

Sie musste etwas typisch navilaut lachen,
als sie die Bemerkung von Tanhi noch immer in ihren Ohren hatte,
ob denn ‘diese Höhle` noch dort sei.

Verlegen sprach sie nun Tanhi an: "Hm, würdest du mit mir dort auch übernachten,
oder war das euer Ort?"

Litu vernahm viele Worte von ihrer besten Freundin:“ Ach was,
ich denke es wäre kein Problem für die beiden,
dass du auch von unserem geheimen Ort weißt.

Litu freute enorm sich über diese Sätze.

Tanhi sprach weiter:

Abgesehen davon, weiß ich gar nicht was, mit den beiden passiert ist?!
Ma'yana ist denk ich fort,
und Kese'eye hat mir gesagt, wir sehen uns irgendwann wieder.
Seit dem habe ich nichts mehr vonihr gehört.
Von Ma'ya erst recht nicht.
Aber Schluss mit der Vergangenheit.
Fliegen wir mit Tírol zu der Höhle.
Soweit ich weiß,
ist die auf der anderen Seite des Berges,
und glaub mir, dort ist es noch schöner als hier".

Jetzt musste Litu erst einmal ihre Gedanken sammeln,
als sie vorher einige Grashalme heraus gezupft hatte.

Schnell war sie wieder bei Gedanken, als sie Tanhi rufen hörte

Das restliche Yerik hatte Tanhi’s Ikran sich schmecken lassen.

Sie musste grinsen,
als sie Tanhi anschaute und ihr diese Frage stellte:
„Wie lange hast du sie denn nicht mehr gefüttert?"

Doch Litu wusste genau, dass Tanhi ihr Ikranweibchen immer sehr umsorgte.

Immer noch lachend schaute sie mit Tanhi auf die geleerten Blätter,
in dem sich das restliche Wild einmal befand.

Immer noch lachte Litu, und Tirol schien anscheinend satt zu sein.

Es schien so, als könnte man es, an ihrer langsamen Schnaubweise hören zu können.

„Tanhi, du hattest etwas von einer Höhle erzählt, wo ist diese?“ fragte Litu plötzlich zu Tanhi

Aber Tanhi schien immer noch viel zu abgelenkt zu sein.

Immer noch mussten beide über das aufgefressene Yerik lachen.

Die wärmende Sonne suchte sich nun ihren Weg über den Horizont hinaus,
und die Schatten die alle Bäume und Gewächse auf Pandora erzeugten,
wurden immer länger.

Eine gewisse Kälte machte sich nun leicht bemerkbar.

Litu hatte in ihrer vorhergehenden mittäglichen Neugier,
einen seichten Wasserplatz erspäht,
an dem sich die Wassermassen nicht so enorm nach unten stürzten.

Es war wie eine Art kleiner See,
der dann aber durch dessen Auslauf,
in einen großen Wasserfall mündete.

Doch es war eine wirklich seichte Stelle hier auf diesem Felsen.

Jener See war umrandet von vielen bunten Büschen und Gewächsen,
auch Bäume mit großen Blättern fanden sich dort.

Alles in Allem, war es eine Stelle, die unbeschreiblich schön war.

Und Tanhi hatte ihr diesen Ort gezeigt.

Schnell schnappte sie sich Tanhi,
die noch immer laut lachend vor ihrem Ikranweibchen stand.

Das Wasser war durch die mittägliche Sonne aufgewärmt,
und bevor es sich Litu’s beste Freundin versah,
hatte Litu sie an der Hand gepackt,
und diese vorsichtig in diesen seichten See geschubst.

Selbst Tirol erhob sich mit ihrem doch sehr gefüllten Mageninhalt,
saß nun am etwas steinigen Ufer,
und flügelte etwas aufgeregt vor sich hin,
in diesen kleinen See hinein.

Prustend in der Abendsonne,
fragte Litu Tanhi nun ein zweites mal zu Tanhi,
wo sich denn diese Höhle befinden würde.

Die Schatten wurden immer länger,
und auch die sich nun ausbreitende Kälte,
außerhalb dieses kleinen seichten Sees,
wurde immer spürbarer.

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Do Jul 28, 2011 7:31 am

Beide Na'vi saßen nun in dem warmen und ganz und gar nicht tiefen Wasser.
Ein schönes Fleckchen. Auch tírol schien es zu gefallen, denn sie wedelte immer
heftiger mit ihren Flügeln umher und flatterte in dass Wasser hinein, sodass ihre
Flügelspitzen es trafen und leicht nass wurden.

Litu hatte noch nie einen Ikran so spielen sehen. Daher sah sie ihr die ganze Zeit zu, wie sie
solchen Spaß daran zu haben schien, ihre Flügel nass zu machen.
" Die verrückte Große." sagte Tanhí dann und lächelte zu ihrem Ikranweibchen herüber.

"Hehe, wie sie rumalbert." rief Litu zu Tan und lachte. "Sowas, hab ich bei einem Ikran noch nie
zuvor beobachtet." Tanhí grinste "tja, tírol ist halt was besonderes." Nach einer Weile
stieg Tan aus dem See heraus und fühlte nun die sehr kühle Luft auf ihrer noch dazu nassen Haut.
" Oh Eywa ma Litu'torum, lass uns schnell zu der Höhle fliegen und ein Feuer machen. Sonst
erfrieren wir hier oben noch." meinte die Na'vi zu ihrer Freundin und saß nun schon auf tírol.
Litu stieg auch aus dem Wasser und wusste jetzt, warum Tan es so eilig hatte. Es war wirklich
ziemlich kalt geworden. Noch dazu waren sie auf einem sehr hohen Berg. Litu und Tan wussten,
dass die Luft weiter oben viel kühler war als unten. In der Nacht würde es noch kälter werden.
Also, flogen die zwei Freundinnen schnell auf die andere Seite des Berges, wo schließlich die Höhle lag.

Tanhí landete ihren Ikran direckt neben dran und beide Na'vi stiegen ab. Ohne dass irgendwer etwas sagte,
lief Litu'torum sofort los und sammelte Feuerholz. "Es muss bis morgen früh reichen ma Litu." rief Tan ihr noch hinterher.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Fr Jul 29, 2011 6:30 am


Litu grinste, als Tanhi’s Ikran immer fröhlicher mit ihren Flügelspitzen,
das Wasser zum Wellenschlag brachte.

Immer noch, saßen beide Navifräulein,
bis zur Lendengegend, im nachmittäglich aufgewärmten Nass.

Litu hörte Tanhi etwas herumalbern, als sie überTirol flachste: " Die verrückte Große“.

Noch nie hatte Litu einen so fröhlichen Ikran mit ihren Augen beobachten können,
vieles hatte sie über diese Flugtiere erfahren,
aber so sanft wie Tirol es anscheinend war, hatte sie es nie erzählt bekommen.

Tirol's Musterung faszinierte Litu.

Immer noch saß sie mit Tanhi im doch nun immer kälter werdendem Wasser,

als ihr nun doch zunehmend dadurch bedingt kälter wurde.

Tanhi hatte sich schon längst daraus erhoben.

Litu sammelte ihre Gedanken…

Bevor es sich Litu versah, saß sie wieder auf Tirols Rücken.

Tanhi steuerte ihr Ikranweibchen zielgenau auf diesen höchsten Berg zu.

Flatternd landete Tirol, sanft auf einem kleinen Hügel auf diesem höchsten Berg.

Doch immer mehr kühler Nebel breitete sich immer weiter aus.

Litu hatte die Höhle fokussiert, sie war sehr erstaunt über diese.

Inmitten war ein kleiner Eingang, umrandet von unsäglichen langen Gewächsen.

*Tanhi, wie konntest du diesen wunderschönen Ort erspähen?* fragte sie sich immer, innerlich wieder.

Doch bevor Litu diesen Gedanken fertig dachte, überfiel ihr der Instinkt, *Feuerholz*

*Wärme!* waren ihre weiteren Gedanken, als sich mittlerweile die abendliche Kühle auf Pandora ausbreitete.

Flink, hatte sie dürres Astwerk gesammelt, und inmitten der kleinen Höhle zu einem Hügel, aufgetan.

Mit zwei Zundersteinen rieb sie schnell einige Funken herbei, um dieses Machtwerk zum Brennen zu bringen.

Nach einigen Versuchen gelang es ihr.

Sie pustete die noch kleinen Feuerspitzen an… die sich nun immer weiter über das dürre Astwerk ausbreiteten.

Wohlige Wärme, stellte sich nun in der Höhle ein.

Litu, schaute immer wieder zu Tanhi herüber, bis diese ihre Lider endgültig senkte, und am knisternden Feuer einzuschlafen schien.

Tanhi, schien wahrlich eingeschlafen zu sein, Litu, erkannte es an der flachen Atmung hören.

Litu blinzelte sie an…

Tanhi war eingeschlafen…

Vorsichtig, legte sie sich neben ihre beste Freundin, und hatte vorher noch einmal das Lagerfeuer mit einem dürren Ast angefacht, damit es beide glücklichen, gegenseitigen Navifrauen weiter wärmte.

Litu schaute in die geschlossenen milden Augen von Tanhi.

Ab und an, sah es so aus, als würde diese ihre Augäpfel im Traum hin und her bewegen.

Es war so, Tanhi schien wunderschönst zu träumen…

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Sa Jul 30, 2011 4:36 am

Sofort war Tanhí auch schon eingeschlafen.
Das war auch klar, nach diesem aufregenden Tag. Aber das wärmende
Feuer hatte ihr den Rest gegeben. Dieser Anblick lud gerade dazu ein, zu schlafen.
Nun legte sich Litu neben ihre Freundin und schlief auch sogleich ein.
Das Feuer prasselte immer weiter. Einmal schwächer, doch zugleich auch wieder stärker.
Mal so und mal so.

Plötzlich, mitten in der Nacht wachte Tanhí sofort auf.
Sie sprang hoch und erschrak. Das Wetter hatte sich stark geändert.
Das Feuer war aus. Aus dem einen Grund. Es regnete in strömen und der Wind wehte sehr stark.
Der Regen hatte das Feuer wohl gelöscht. Litu'torum bekam erst gar nichts mit.
Und dann, ein heftiger Donnerschlag. Mit darunter lange Blitze.
Tan stand am Eingang der Höhle und schaute mit großen Augen nach draußen.

Nun donnerte es wieder sehr laut. Davon wurde Litu geweckt und stand
direckt auf. *Das Feuer ist aus. Tanhí?* dachte sich die junge Na'vi in diesem Moment,
bis sie ihre Freundin dann am Eingang der Höhle entdeckte. Sie lief zu ihr und stellte sich neben sie.
"Ein Unwetter Litu." rief Tanhí zu ihr. Es war nicht gut dass zwei Na'vi alleine bei einem solchen
Wetter auf einem riesen Berg schliefen. Sehr gefährlich noch dazu.

Es wurde immer stärker. Das Wasser sammelte sich geradezu in der Höhle und es war sehr kalt
ohne Feuer. Beide Na'vi Mädchen hielten sich die Arme verschränkt über die Brust um sich
etwas zu wärmen. Doch das half nicht viel. *Oh Eywa die arme tírol.* dachte Tanhí auf einmal.
Mit einem lauten °pieps° Geräusch rief sie ihren Ikran in die, vor Regen schützende Höhle.
Tírol zog ihren Kopf ein und platzierte sich dankbar in eine Ecke. Dort hockte sie nun bequem und
versuchte einzuschlafen.

Litu und Tan schauten derweilen dem Wetter zu. Von hier oben sah es doch anders aus als
auf dem Boden. Wenn es blitze, sah man wie lila farbene Stränge die Berge verbanden.
Manchmal waren sie auch pink. Und wo anders wiederum, sah man wie es hinter den schwarzen
Wolken hell wurde. Ein wahres Naturspektakel. Und beide Na'vi waren daran beteiligt.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Sa Jul 30, 2011 6:53 am

Litu, erschrak von diesem Geruch, nach ausgelöschtem Feuerholz.

Dicke Regentropfen hatten die vorher noch wärmenden Flammen erstickt.

Deutlich vernahm sie diesen Geruch in ihrem weichen nasalen Riechorgan.

Litu hatte etwas Angst, waren sie doch beide alleine hier, an diesem sonderbaren,
abgelegenen Ort, wo sie keiner vermutete.

Der Regen nahm sonderbare Formen an, und wurde immer heftiger-

Immer mehr, machte sich Litu Sorgen.

Man konnte es ihr nicht ansehen, aber ihre Stirn faltete sich zunehmend.

*Ein Unwetter*

Litu sah, wie grelle Blitze in diese Felsen einschlugen,

und wie das immer währende Donnergrollen unter ihren blaugestreiften Füßen bebte.

Alles sah sie von dieser kleinen Höhle aus, zu der sie Tanhi, geführt hatte.

Sie sah es Tanhi an, dass sie sich Sorgen um Tirol machte,

doch endlich war der Ikran auch hier im trockenem,
und faltete sein Flugwerk zusammen,
und starrte kurz in das wieder erloderte Feuer,
bevor sich seine Lider verschlossen.
Litu schaute mit Tanhi nach draußen,
aus dieser kleinen Höhle,
ein fundamentales Gewitter,
spielte sich mit samt Blitzen davor ab.


Die Blitze, und das intensive Donnergrollen nahmen immer weiter ab,
als Litu vorsichtig hinter Tanhi’s Nacken aus der Höhle heraus schaute.

Tirol schien immer noch fest zu schlafen.

Über dem Höhleneingang, tropfte immer noch das Wasser,
welches durch das Unwetter eingebracht wurde.

Litu’s Augen fokussierten nun jene wärmende neuerlich wärmende Sonne!

„Ist es vorbei“ fragte sie bedacht zu Tanhi.

Doch noch immer zuckten einige Blitze in fernen Hintergrund.

Weiteres Donnergrollen, war auch noch spürbar.

Litu nahm Tanhi an der linken Hand, und drückte diese, mit ihrer rechten.

Schnell hatte sie ihren kleinen Beutel mit den süßen Beeren zur Seite gelegt.

Endlich nahm das widrige Wetter ab.

Litu, konnte es an den weichen Augen von Tanhi sehen,
wie sehr diese sich darüber zu freuen schien.

Mittlerweile hatte sich das Unwetter komplett verzogen.

Regentropfen, prasselten von allen Gewächsen herunter,
und Litu versuchte, diesen hinterher zu springen
bisweilen jenen restlichen, mit ihren Händen einzufangen.

Doch es gelang ihr nicht,
zu schnell wanderten diese
zum Grund von Pandora.

Litu drehte sich lächelnd zu Tanhi herum,
und nahm sie an ihrer rechten Hand.

Mittlerweile hatte das Lagerfeuer in der rückwärtigen Höhle,
ein enormes wärmendes Ausmaß an Litus Rücken bekommen.

Die beiden Navi’s kicherten ein wenig vor sich hin.

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   So Jul 31, 2011 1:55 am

Nun hatte es aufgehört und schnell war die Furcht der beiden Na'vi fort.
*Ein schönes spektakel war es trotzdem* dachte sich Tanhí in Gedanken.
Vor allem, wie diese Blitze die Berge verbanden in lila und pink'nen Farben, das war
wunderschön. Auch die aufgehenden Lichter hinter den schwarzen Wolken waren toll
anzusehen.

Jetzt, tropfte überall, das Wasser von den Pflanzen. Man sah, wie hinter dem Horizont
die Sonne erwachte. "Schau Tanhí, der Sonnenaufgang steht uns bevor." rief Litu plötzlich
und stand dabei am Rande des Berges. Tan lief zu ihr rüber und sah zum Horizont hinaus.
Tatsächlich, die morgendliche Sonne kam hervor. *Oh wie wunderschön.* dachte die Na'vi
in diesem Augenblick der Stille.

Langsam, kam nun die wärmende Sonne aus ihrem Versteck.
"Wo sie wohl schläft?" fragte Litu'torum ihre Freundin in einem leisen Ton.
"Das weiß keiner ma tsmuke." antwortete Tanhí und schaute nun zu tírol, die gerade
aus der Höhle gekrochen kam. Draußen, breitete sie nun ihre großen Flügel aus und flatterte
eine kurze Zeit um das letzte nass darauf zu entfernen.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Mo Aug 01, 2011 11:47 pm

Eine sonderliche und wunderbare Stille umgab die beiden Navifrauen,
als sich die ersten Sonnenstrahlen, den morgendlichen Weg über den Horizont suchten,
und deren wärmenden Spitzen, die jenige blaugestreifte zarte Haut, von Litu und Tanhi,
behutsam anfingen zu berühren.

Gleichsam fragte Litu leise zu ihrer besten Freundin „Wo sie wohl schläft?“
"Das weiß keiner ma tsmuke" vernahm sie gerade von Tanhi,
als sie bemerkte wie Tirol aus der Höhle gekrochen kam,
um anschließend seine Flügelausbreitet und ein wenig herumflatterte,
um den somit ausgebreiteten Flügel dieses restlos zu trocknen.

Immer intensiver schmiegte Litu, mit mittlerweile nun gen der Sonne geschlossenen Augen,
den mehr und mehr, und immer stärker werdenden Sonnenstrahlen, entgegen.

Sie liebte diese Sonnenaufgänge immer wieder aufs Neue,
besonders nach einem nächtlichem Gewitter,
oder einem starken Wolkenbruch in der Nacht,
denn am darauffolgenden Tag wusste sie immer,
dass die morgendliche Atmosphäre,
dann immer so klar und rein war.

Es kam ihr dann immer so vor, als hätte diese,
immer ein erfrischendes Bad in einem kühlen Fluss genommen,
wie Litu es auch jeden Morgen seit ihrer Kindheit tat.

Damals hatte sie Tanhi das erste Mal an einem,
etwas abgelegenem Flussufer gegenseitig erspäht,
beide schauten sich als noch junge Navi an,
und mussten sogleich laut loskichern.

Litu war damals noch in der Ausbildung,
genauso wie es Tanhi war,
diese hatte damals noch einen ganz einfachen Bogen,
und noch keinerlei größere Jagderfahrung,
genauso wie Litu noch keine große Erfahrung als Sammlerin hatte.

Auch hatte ihre Freundin Tanhi, damals, noch nicht ihren jetzigen, unzertrennlichen, Ikran,
dieses erfüllte sich erst viel, viel später.

Schon damals war Litu manchmal sehr direkt, auch wenn es um ihre Freundinnen ging.
Aber als sie in Tanhis Gesicht schaute, wusste dieses damalige,
noch sehr kleine Navimädchen, dass aus diesen momentanen Blicken,
die sich beide gerade gaben, etwas ganz, ganz besonderes werden würde.

Lithu hatte schon damals als kleine Navi eine,
etwas ungewöhliche ausgeprägte Waden und Oberschenkelmuskulatur,
sie sprintete damals auch schon größeren Napay davon,
das nutze sie auch manchmal für ihre kleinen,
aber nie ernst gemeinten Streich die sie,
mit manchen trieb.
Aber nie hatte sie böse Absichten.

Alle Stammesmitglieder lachten immer an dem abendlichem,
knisterndem, und in die Nacht hinein wärmenden Lagerfeuer,
wenn Litu wieder einmal etwas neues ausgeheckt hatte,
und dem nachsprintendem Napay davon rannte.

Anfangs wurde sie oft von ihren Verfolgern eingeholt,
doch von Sommer zu Sommer wurde sie immer schneller,
immer weiter versenkten sich ihre blaugestreiften Fußsohlen,
in demjeweiligen Geländegrund.

Immer Intensiver verankerten sich auch ihre vier Fußzehen darin hinein.

Ihre Geschwindigkeit steigerte sich von jedem Sommer an immer stetiger.
Auch ihre Eigenschaften, auf jene hohen Gewächse zu klettern,
steigerten sie fast gleichsam.

Immer hatte sie in ihrer freien Zeit, Tanhi an ihrer Seite,
beide waren sich ebenbürtig, nur wuchs Tanhi zu einer Jägerin heran,
und sie zu einer Sammlerin.

Immer mehr fokussierte Litu in ihren weichen sonderbaren blauen Pupillen,
diese schon längst vergangenen Zeiten, bis sie nun mit diesen, letztendlich,
wieder im Hier und Jetzt angekommen war.

Sie streunte schnell ein wenig herum, als Tanhi immer noch mit ihrem Ikranweibchen,
beschäftigt zu sein schien.

Nach einiger, immer mehr aufgehenden Sonne, hatte sie einen kleinen Ort gefunden,
der geradezu dazu einlud, sich in die seichten Fluten zu begeben.
Es war ein kleiner Wasserfallt, der sich aus einiger Höhe in einen kleinen See stürzte,
vorsichtig nahm Tanhi darunter ihre morgendliche Frische.

Aber inmitten darin kam ihr ein Gedanken, warum sollte sie diese Stelle denn,
von ihrer besten Freundin geheim halten.

Schnell sprintete sie zu dem Areal zurück an dem sie Tanhi und Titol noch vermutete.
Es war so, beide waren noch dort.

Tanhi schien immer noch mit ihrem Ikranweibchen beschäftigt zu sein,
als sie von Litu abrupt in die Hand genommen wurde.

Immer schneller sprintete sie mit Tanhi an ihrer Hand und Seite,
an diesen Ort den sie kürzlich entdeckt hatte.

Tirol hatte mittlerweile seine Flügelspannweite zum Flug ausgebreitet,
und hatte sich etwas erhoben.

Mit ihren typischen Lauten flog Tirol über ihnen her.

Schnell hatten sie diesen kleinen Ort erreicht, an dem sich dieser kleine Wasserfall,
aus erhöhter Stelle seine Weg in diesen kleinen See suchte.
Alles war umrandet von den vielseitigsten Pflanzen und Gewächsen,
die jener Planet anscheinen zu bieten hatte.

Noch nie hatte Litu einen solchen Ort mit Tanhi betreten, obwohl sie wusste,
dass es auf diesen ihr immer noch unbekannten Bergen und Felsen war.

Sie hatte immer noch ein nasses Haarkleid, und forderte nun Tanhi mit ihren,
unnachachamlichen Blicken auf, sie mit ihr ein kühles morgendliches Bad zu gönnen.

Litu stieg vorsichtig hinein, die Steine die den Untergrund des Sees bildeten,
waren in den vielen Sommern schon sehr abgeflacht, und nicht mehr angespitzt,
oder hatten gar scharfe Kanten oder dergleichen.

Vorsichtig hatte sie immer noch Tanhi an ihrer Hand, als nun die Wassertiefe,
ihre beiderseitigen Kinnpartien erreichte, und sie nun mit ihrer besten Freundin anfing,
ihre seichten Runden in diesem erfrischenden Nass zu ziehen.

Litu tauchte unter, um Tanhi etwas zu foppen.

Davor hatte Litu noch kurz, Tirol, dabei beobachten können,
wie sie sich am etwas steinigem Ufer, an diesem einzigartigen Platz,
flatternd niedergelassen hatte, und ihr mächtiges Flugwerk,
an ihre beiden Seiten zusammengeklappt hatte.

Immer tiefer tauchte Litu, nun in diesem See hinab,
er schien doch in der Mitte eine sehr tiefe Stelle zu haben.

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Mi Aug 03, 2011 4:05 am

Der See war schön kühl und deshalb sehr erfrischend für beide Na'vi.
Da sah Tanhí plötzlich, wie Litu ziemlich in der Mitte untertauchte.

Auf dem Grund sah man Steine in ihren buntesten Farben. Litu'torum tauchte
geradewegs auf sie zu und hob zwei davon vom Grunde des Sees auf.
Mit einem Ruck kam sie auch schon wieder an die Oberfläche und rief Tan sofort zu sich.
Diese schwamm zu ihrer Freundin und ließ sich die farbenprächtigen Wassersteine zeigen.
Sie waren wunderschön geschliffen. Kaum zu glauben was so ein See mit der
Natur machen konnte.

Nun tauchten beide Mädchen ins tiefere Wasser und machten nun ihre Augen auf.
Tanhí winkte Litu zu und diese, grinste zurück. Dann, immernoch unter Wasser, schwammen beide
im Kreis.

Und da, direckt auf dem Boden entdeckte Tanhí nun eine große Muschel.
Sie nahm ihre ganze Kraft zusammen und schwamm bis zum Boden hinunter.
Dort, nahm sie die Muschel in ihre Hand und ließ sich an die Oberfläche
gleiten. Sie schwang ihre Haare nach hinten als sie auftauchte und rief Litu.
Die mittlerweile schon draußen saß und sich sonnte.

"Schau mal ma Litu'torum. Die lag auf dem Grund des Sees. Ist das nicht die schönste
Muschel die du je gesehen hast?" fragte Tanhí ihre Freundin und schwamm ans Ufer.
Litu legte sich auf den Bauch, sodass ihr Kopf am Rande des Sees war und schaute
sich dass Ding in der Hand von Tan mal genauer an.
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Mi Aug 03, 2011 8:41 am




Währenddessen Litu immer wieder unter Wasser Tanhi zublinzelte,
tauchte sie mit ihr immer weiter unter.

Es schien wie eine Art Sog zu sein,
den die beiden glücklichen Navimädchen immer weiter nach unten zog…

Immer tiefer tauchten beide immer kreisend umeinander hinab.

Litu, ging aber nun etwas ihre gespeicherte Atmosphäre in ihren beiden Atmungsorganen aus,
und sie nahm schnell mit schnellen rudernden Bewegungen mit ihren muskulösen Beinen,
den Weg vom fast erreichten Grund, nach oben an die Oberfläche dieses Sees.

Oben angekommen, prustete sie erst mal schon etwas Wasser aus!

Kurze Zeit später, als sie sich schon in der nun mittäglichen wärmenden Sonne etwas aalte,
sah sie wie Tanhi auftauchte.

Litu beobachtete Tanhi, wie diese ihre Lockenpracht dabei seicht nach hinten warf.

„ma Tanhi, wie wurdest du doch mit deiner Schönheit beschenkt* flüsterte Litu leise vor sich hin.

Deutlich sah Litu, wie sich diese feinsten Wassertropfen nun aus Tanhi’s,
fast ellenbogenlangen lockigen Haaren, jenen rückwärtigen Weg in den klaren See suchten,
es waren für Litu viel zu viele, um diese auch nur annähernd mit ihren blauen Augen zu erfassen.

Litu lag mittlerweile am Ufer mit ihrem Kopf nach unten auf ihrem Bauch,
und stütze frech ihren Kopf in ihre beiden Hände, als sie Tanhi freudig schwimmend,
immer näher auf sich zu kommen sah.

"Schau mal ma Litu'torum. Die lag auf dem Grund des Sees. Ist das nicht die schönste
Muschel die du je gesehen hast?" hörte sie Tanhi freudig sagen.

Immer noch lag Litu mit ihrem Bauch mit ihrem Kopf nach unten,
als sie sich jene Muschel ganz genau anschaute.

In diesem Moment, als ihr Tanhi diese Muschel überreichte,
durchfuhr Litu ein sonderbares Gefühl.

Es durchzog ihre Seele, ihr verstärktes Herz, ihre Mentalität, und vor allem ihr Rückgrat.

Für Litu schien dieses perlmuttfarbige schönste Teil vom Grund dieses Sees,
eine Art tiefere Verbindung als nie zuvor zu Tanhi ausgelöst zu haben.

Tanhi hatte sich mittlerweile neben Litu auch auf den Bauch gelegt,
und trocknete ihre wunderschöne lockige Haarpracht in der Sonne,
jener mittäglichen Wärme von Pandora.

Litu lächelte sie neben sich an…

„Ich schenke dir etwas, was uns auf Lebenszeiten als beste Freundinnen, verbindet…“
lächelte sie Tanhi, wie nie zuvor an…

"Aber dazu gib mir bitte eine kleine Sonne Zeit…."

Litu kam später strahlend wieder zurück

Fein säuberlich hatte sie diese Muschelschale geteilt,
und in zwei 4-fingrige Teile,
mit einem alten gefundenen Palukanknochen gefeilt.

Diese beiden handähnlichen selbstgefertigten Teile,
hatte sie jeweils an einer feinen Pflanzenfaser als Umhänger für Tanhi,
und sich nun in der Hand.

Sie ging auf Tanhi zu…

„Tanhi“ rief sie kurz zu ihr hin, als diese immer noch mit dem Bauch zum klaren See hin lag,
und in ihren schwelgenden Träumen zu sein schien.

„Dreh dich bitte nicht um“ sagte sie grinsend…

Behutsam kniete sich nun Litu neben ihre beste Freundin,
als sie diese immer noch auf die Wasseroberfläche blicken sah….

Vorsichtig band sie nun jenes zierliche selbstgefertigte Teil,
an diesen zarten Pflanzenfasern um den weichen Hals von Tanhi,
und band das Ende davon zu einer schönen Schleife.

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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Do Aug 04, 2011 12:31 am

Als Litu dies vollbracht hatte, setzte sie sich neben Tanhí und wartete nun auf eine Reaktion.
Tan setzte sich auf und schaute sich die Kette an. Es war doch tatsächlich die Muschel die sie
am Grunde des Sees gefunden hatte. Jedoch, war sie nun viel kleiner und sah noch dazu
so, am schönsten aus. Man sah die Perlmutt Farbe und auch ein glänzen was man so nicht
gesehen hatte, da dieses funkeln zum Inneren der Muschel gehörte.

Es war so fein verarbeitet und Tanhí flossen zwei Tränchen die Wange hinunter.
Sie hatte wahrlich eine beste Freundin gefunden und noch dazu eine sehr kreative. Sowas schönes
hatte sie noch nie gesehen. "Dass ist einfach wundervoll geworden ma Litu'torum."
Und so nahm die Na'vi ihre Freundin in den Arm um sich bei ihr zu bedanken.

Litu musste grinsen und nun flossen auch bei ihr die ein oder anderen Tränen herunter, aber das war in diesem
Moment egal. Sie war froh dass die Kette Tanhí gefiel. So lagen sie nun noch eine Weile da und ließen sich
von der Sonne trocknen. Dabei dachten sie nach, was sie heute tun könnten.
"Und wo fliegen wir als nächstes hin?" fragte Litu'torum und schaute Tanhí dabei fragend an.
Diese wiederum überlegte schon fleißig. "Mal sehen. Vielleicht ans Meer. Hättest du Lust dazu?"
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Litu'torum
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Do Aug 04, 2011 6:13 am






Litu sah jene, feine Tropfen aus Tanhi’s feiner Augenpartie, über deren Wangen gleiten.

Sie suchten sich ihren Weg nach unten, in dessen Grund sie anschließend versiegten.

Litu, kam es so vor, dass es Tanhi‘s kostbarstes Gut zu sein schien,
welches sie leise vor sich hin verschüttete, und es ihre Augen waren,
jene nun, aus deren innerstem, zu ihr sprachen.

Vorsichtig sah Litu, wie sich jene zwei rollende Tränen aus Tanh’s Augen weiterhin lösten.

Auch Litu’s vordere Kinnpartie runzelte sich, wie bei einem kleinen weinenden Navimädchen….

Aus ihren Augen wanderten viele Tränen die sie, auf Tanhi, versinken lies.

Doch es waren keine Tränen der Trauer die Litu vergoss,
es waren Tränen des ewigen Glück’s…

Hatte sie doch mit Tanhi endlich ihre Freundin schon damals für ihr Leben gefunden.

Jederzeit würde sie mit all ihrer mittlerweile unbändigen Kraft und Sinnesweise,
ihre beste Freundin vor Feinden bewahren.

Man sah es Litu nicht an, sie mochte, und wollte dieses auch nicht,
dass man es ihr ansah, dass sie zu einer leisen und völlig unsichtbaren,
tödlichen Navi werden konnte.

Immer, und immer wieder schlich sie sich nachts vom Lager davon,
um ihren Klingenkampf zu perfektionieren.

Es waren viele Sommer, die über Pandora hinweg zogen.

Nun hatte sie sich letztendlich zu einer tödlichen Waffe selbst erzogen,
ohne dass es jemand aus dem Stamm mittbekommen hatte.

Damals war sie 13. Sommer alt….

Einen einfachen Bogen hatte sie noch nicht, als zukünftige Sammlerin…

Wenig später als noch immer junge Napay, und sie wieder einmal,
durch den Regenwald streifte, fand sie einen, von dem ältesten Baum,
herabgefallenen, in sich gedrehten armdicken Ast.

Dieser hatte ihre damalige Körperlänge.

Sie trainierte heimlich immer wieder, als sie nach ihrer Ausbildung als Sammlerin, Zeit hatte.

Immer intensiver nahmen ihre Schläge zu, und sie verwandelte diesen Ast,
in den folgenden Sommern zu einer ihrer Meinung nach tödlichen Waffe,
genauso, wie ihre Klinge.

Der Ast war nun ein Part von ihr selbst, jenen führte sie aber nie mit sich, nur ihre Klinge.

Jenen gedrehten Ast hatte sie wohlbehütet in einer kleinen Baumhöhle versteckt,
an dem sie auch ihre Kleinigkeiten hortete.

Es waren bunte Steinchen, Muschelwerk, und sonstige Dinge,
die ihr Herz immer wieder erweichten.

Litu wachte nun aus ihren Gadanken wieder auf!

Noch immer trocknete sie ihre gestreifte Haut mit Tanhi.

Sie hatte dieses Meer, von dem Tanhi gesprochen hatte,
noch nie mit ihren nun glänzenden Augen sehen dürfen…




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Tanhí ***xx
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Fr Aug 05, 2011 1:22 am

Litu willigte somit ein und war schon sehr gespannt auf das Meer. Sie war in den ganzen Sommern
noch nie dort gewesen. Eigentlich schade, aber nun würde sie es sehen. Den silbernen Strand samt
dem gewaltigen Meer. Tanhí stand derweilen schon bei ihrem Ikranweibchen tírol und wartete auf Litu.
Diese wischte sich noch kurz die letzten Tränen von der Wange und lief herüber zu den beiden.
"Und kann's los gehn?" fragte Tan ihre Freundin. Litu'torum nickte und stieg nach Tanhí auch auf tírol.
Diese lies einen lauten Ruf los und stieß sich hinauf in die Wolken.

Von hier oben sah alles so klein aus. Jeder Baum und jedes Geschöpf der Lüfte war winzig.
So flogen sie weiter. Irgendwann sah man von weitem schon das Meer. Es war ein etwas längerer Flug
gewesen. Litu war währendessen eingenickt. Ihr Kopf lag auf Tanhí´s Rücken.
Die Na'vi wachte über Litu'torum, damit sie nicht herunter fiel.
"Ma tsmuke, wach auf. Wir sind gleich da. Siehst du... da vorne ist schon dass Meer." sagte Tanhí
plötzlich und weckte ihre jüngere Freundin auf.

Litu rieb sich die Augen und war nun leicht Sprachlos. *Unglaublich, das Meer* dachte sie sich und schaute
zum Horizont hinaus. Das Wasser funkelte in den schönsten Farben. Die Sonne war nun bei der Mittagsstunde
sehr heiß. Das Wasser müsste demnach schön warm sein.
Tanhí ließ tírol nun ziemlich steil nach unten fliegen. Und so flogen beide in Richtung ....

---> Silberner Strand
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BeitragThema: Re: Die kleine Wasserenge im nördlichen Gebiet   Fr Aug 05, 2011 7:49 am

Litu, hatte schnell versucht, sich einige Tränen wegzuwischen.

Doch Tanhi, hatte diese schon längst an Litu’s Lidern ausgemacht.

Endlich würde sie dieses Meer sehen können,
von dem sie immer, all abendlich,
am wärmenden Lagerfeuer erzählt bekommen hatte.

Es waren jene immer wieder kleinsten Fragmente,
die sie immer, und immer wieder,
in ihre weiche Seele,
und sanftes pochendes Naviherz einfließen ließ.

Sie stellte sich diesen Ort so wunderschön vor.

Vorsichtig hatte sie nun auf Tirol,
dank Tanhi, Platz genommen.

Litu hörte Tanhi‘s, kurzes Kommando zu ihrem weiblichen Ikran,
und wie diese nun ihre Flügel ausbreitete.

Deutlich konnte Litu, Tirols, starke Schwingen,
durch deren erzeugten Flügelschlag spüren.

Schnell erhob sich Tirol mit ihr,
und Tanhi vom Boden jenes Planeten hinweg.

Litu’s Lider wurden mit der verstrichenen Zeit an sich,
immer schwerer, zu sanft waren doch all jene vorsichtigen,
gekonnten Flugmanöver von Tanhi, mit Tirol.

Schlussendlich nickte Litu auf Tanhi’s weichem Rücken ein.

Sie spürte es, in ihrem nun folgenden Traum,
in dem sie sich, über viele bunte Regenwaldgewächse angelte.

Immer wieder spürte sie darin eine stärkende Hand.

Ihre geschlossenen Augen, nahmen immer wieder ihre beste Freundin,
in Litu‘s, geistigen Gefühl auf….


---> Silberner Strand

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