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 Napay - Wassergeister

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Eywa
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BeitragThema: Napay - Wassergeister   Mo Mai 23, 2011 6:08 am



Die Napay



Wassergeister werden sie genannt, weil niemand genau weiß, wo dieses Volk der Wasserwesen lebt. Man sagt ihnen nach, dass sie in der Lage wären sowie an Land auch unter Wasser zu leben. Denn sie bewegen sich so geschickt und getarnt im Nassen, dass jeder denkt, sie wären ein Teil von jenem.


Memoiren einer Tsahik der Napay



Wie alt ich geworden bin, erstaunt mich immer wieder. Ich bin die Scharmanin und bekleide seit über 50 Sommern dieses Amt. Nun wird es Zeit, meine Aufgaben an die Schülerin Varona, die sehr viel potenzial besitzt, weiterzugeben. Bereits mit ihren jungen achtzehn Sommern übersteigt ihre Kraft die Meine um ein vielfaches und ist durch ihre Zielstrebigkeit die beste Wahl zur neuen Tsahik des Napay-Clans. Sie ist zwar noch ungestüm und hat zu viele Träume, jedoch wird sie geschwind merken, dass nicht alles im Leben ausführbar ist. Sie steht noch am Anfang und ich werde ihr weiterhin eine gute Beraterin sein, denn in dieser Hinsicht muss sie noch viel Lernen. Ab dieser Zeremonie, wo die Übergabe des Glaubenszepters, das Zeichen aller Heilkräfte des Wassers, in Form des Fischerrspeers an Varona weitergegeben wird, erhält sie sämtliche Privilegien einer Tsahik und ist somit die Zweite in der Rangfolge der Napay. Ihr werdet euch sicher fragen, wer sind die Napay? Dies habe ich noch nicht erläutert und werde es sofort nachholen. Es ist eine lange Geschichte doch tief mit unserer Vergangenheit verankert.


Ankunft auf Mahori


Unsere ehemalige Heimat Venamala ist weit entfernt und völlig unbekannt, denn niemand weiß, wo es sich genau befindet. Dies ist ein Geheimnis und wird stark von unseren Heiler gehütet. Die Napay gehörten zum Clan der Venamalari. Diese ist ein großer Stamm, der eine weit abgelegene Insel bewohnte. Es war eine friedliche lebende Gemeinschaft, die jedem Gegner strotzen konnte. Doch leider nicht der Gefahr, welche sich in den eigenen Reihen bildete. Der Stamm wurde in unterschiedliche Kasten eingeteilt und jeder besaß seine festen Aufgaben innerhalb dieser Gemeinschaft. Unsere Aufgabe im Stamm war es das Volk mit Hilfe des Wassers zu versorgen und auch zu beschützen. Jedoch waren nicht alle Kasten mit ihrer Stellung einverstanden und so erfolgte ein Aufstand von riesigem Ausmaß. Angefangen hatten dies die Ril (Dienerkaste), welche zur untersten Kaste gehörten und auch das Sklavenvolk genannt wurden. Sie waren für die alle anstehenden Arbeiten zuständig und durften keine gestellte Aufgabe verweigern. Viele Ventas (Führerkaste) und Laros (Luftkriegerkaste) nutzten dies aus. Daher war eine Auflehnung der Rils sogar überfällig gewesen, meiner Meinung nach. Jedoch um zurück zum Punkt zu kommen, wir, die Napay, flohen und fanden hier an der Küste vor Mahori – so nannten wir diesen Fleck - eine neue Heimat. Es war eine schwere und erbarmungslose Reise und nach vielen Monaten auf dem Ozean erreichten wir endlich das neue unentdeckte Land. Wir kundschafteten zuerst die Umgebung aus, wir wollten niemand ihr Territorium streitig machen. Zum Glück es gab noch kein Volk, was sie angesiedelt hatte, so bauten wir gemeinsam unsere Welt auf. Das erste errichtete Gebäude ist der heilige Wasserturm. Dieses ist seit diesem Tage das Zentrum unserer Welt und beinhaltet alle wichtigen Anlaufpunkte. So nun kennt ihr einen kleinen Einblick unserer Geschichte, natürlich könnte ich noch viel größer ausholen, aber das würde einige Sommer dauern und so lang ist mein Atem nicht mehr.


Unterschiedlichkeiten beim Aussehen


Astara Napay-Tsahik strich sich kurz das blau schimmernde Haar zu Seite und legte den Schreiberling weg. Kurz grübelte sie nach. Obwohl sie gerade einmal erst angefangen hatte mit ihrer Geschichte für die Nachwelt, lagen nun schon über drei beschriebene Tafeln vor ihr. Doch sie musste fertig werden, viel Zeit blieb ihr in der Tat nicht mehr. Kurz seufzte sie aus und griff zu dem erst vor kurzem weggelegten Schreiberling. Vorsichtig tungte sie diesen in das Sektret und begann wieder zu kritzeln. Die Erscheinung von ihr war in der Tat beeindruckten, auch wenn ihr das Alter und die Last der letzten Sommer ins markante Gesicht geschrieben waren. Sie maß die üblichen drei Meter, also nichts besonderes. Ihre Statur war auch eher die der typischen schlanken, aber mit Muskeln versehenden Napay-Jägerin. Nur ihr Haar und die Augen stachen hervor. Diese deuteten auf eine Andersartigkeit hin, welche die Wasserwesen besaßen. Astaras Augen wie auch die Augen von jedem Napay leuchten blau im Gegensatz zu anderen Na’vi und zwar in den unterschiedlichsten Tönen. Eine Abweichung gibt es nicht. Dies hängt wohl mit dem täglichen Kontakt zum lebensspendenden Nass hin. Die blauen Strähnen werden bei Vollendung der Ausbildung ins Haar gefärbt. Dies ist ein Ritual und wurde bis heute nicht gebrochen.


Lebensweise/Rituale/Erziehung


Kurz hielt sie inne. Eigentlich sollte sie bei ihrer Kindheit beginnen, jedoch war ihr der Ablauf des ersten Zyklus gänzlich unbekannt. Im Grunde genommen konnte kein einziges Wasserwesen darüber berichten, denn es wurde hinter einem Schleicher verborgen. Und das, obwohl es zum wichtigsten Abschnitt ihres Lebens gehörte. Denn in diesem Zeitraum wurde die Lebenslinie jedes Einzelnen gelegt. Von diesem Teil des Kindseins hing es ab, ob der Na‘vi ein Napay wurde oder nicht. Die Fortpflanzung der Wasserwesen gleicht die eines normalen Na’vis. Auch werden den Müttern erlaubt ihre Neugeborenen die ersten fünf Jahre selbst zu erziehen. Wenn der große Tag gekommen ist, erfolgt die wohl härteste Prüfung eines Napay. Sie müssen ohne Hilfe, nur mit ihrer eigenen Kraft und Intelligenz zum Wasserturm finden, um dort das Band zum Clan zu erhalten. Wie die letzten Sommer zeigten, dauert dies maximal ein Tag und wird mit einem Fest der Verschmelzung gefeiert. Dort werden alle Spezialitäten aufgetischt, welche das Meer hergibt von Fisch bis zu den unterschiedlichsten schmackhaften Algen und selbst hergestellten Getränken.
Diese Wanderung ist eine Qual ohne Ende. Einige der Kinder schaffen diese Strecke nicht, wo nur das Gesetz des Stärkeren gilt. Ca. zwei drittel der kleinen Wasserwesen gelangen an das Ziel. Was mit den Anderen genau geschieht, brauch ich wohl nicht zu erwähnen. Nach einer gewissen Zeit werden sie gesucht und nur eine Ausbildung der unteren Kasten erlaubt. Doch noch ist diese Hürde nicht überstanden, denn die Weisen haben das sogenannte letzte Wort. Dieser Rat bestimmt über die Eingliederung in das Volk der Wassergeister. Astara musste kurz zugeben, dass dies in den Ohren anderer ein wenig grausam klang, aber es entsprach ihrer Tradition und sicherte ihnen ein Leben im Gleichgewicht. So wird einer Ungerechtigkeit entgegengewirkt und die Aufgaben konnten nach den eigenen Fähigkeiten verteilt werden. Sobald ein weiteres Wesen in das Kollektiv eingegliedert wurde, erhielt es nach Gruppe seine ersten zwei von insgesamt drei Namen.

Bsp.: Rufname – Clanname - Rangname

Astara Napay-Tsahik
Varona Napay (-Tsahik, sofern die Zepterübergabe erfolgte)

Das Wasservolk können andere Lebewesen als große Familie betrachten. Sobald die Verbindung zum Clan besteht, gibt es kein Ich mehr, sondern nur noch ein Uns. Nach Beginn der Ausbildung und Erreichung des letzten Lehrabschnittes bewohnen die nun fünfzehn Sommer-altrigen Napay bewohnen zusammen mit anderen die Schlafbehausungen welche von den Jägern errichtet werden. Diese sind unterschiedlicher Größe (6-10 Schlafplätze) und werden vom Rat der Weisen zugeteilt. Somit beginnt ihre letzte und wichtigste Zeit der Ausbildung in den jeweiligen Kasten.

Ränge/Kasten:

Eyktan (Clanführer)

Dessen Amtsdauer kann variieren, aber im kürzesten Fall ein Sommer dauern und nur von Napay des dritten Lebenszyklus eingenommen werden.
Dieser wird nicht wie üblicherweise gewählt, sondern durch einen Geschicklichkeitsspiel, dem Warunjuh, ermittelt. Anmelden kann sich jeder, der sich der Herausforderung stellen will. Dieses findet jeden Sommer statt, sofern sich mindestens fünf Herausforderer wählen lassen haben und ist eine Zerreißprobe für die Anwärter. Die Aufgabe bei diesem Spiel um Macht besteht darin lebend und als Erster aus einem Labyrinth zu kommen. Normalerweise klingt dies ganz einfach, was es jedoch noch längst nicht sein muss. Innerhalb dieser Gänge aus beweglichen Steinen erweist sich ziemlich schnell dieses Unterfangen als fast unmöglich. Nur die Besten gelang überhaupt das Verlassen dieser Hölle. Lebensfeindliche Tiere schlummern dort und auch die Steine sind nicht zu unterschätzen. Überall lauern Fallen jeglicher Art und machen ein Überleben fast gänzlich Erfolglos. Die Teilnehmer brauchen Kraft, Tricks, Intelligenz und Entscheidungsfreude. Damit dies auch gerecht geschieht, ist der Ort vor der Außenwelt abgeschirmt. So müssen sie für diese Zeit ihrem eigenen Verstand und Sinnen trauen. Genau die Eigenschaften, die ein Herrscher der Napay mitbringen muss. Seine Aufgaben bestehen darin, eine friedliche Sicherung seines Volkes zu gewährleisten. Dafür stehen ihm die Tsahik und der Rat der Weisen zur Seite. Er hat letztendlich trotzdem die größte Weisungsbefugnis. Ihm untergeben sind sozusagen alle andern Napay.

Tsahik (Scharmanin)
Die Hüterin der Clans nimmt den zweiten Platz der Rangfolge ein. Sie bestimmt die Einberufung eines Warunjuh und ernennt den Gewinner zum neuen Herrscher. Als Machtzeichen muss der eyktan auf den Wasserspeer den Eid der Napay schwören, dass er die Stellung des Tsahik anerkennt und sie ihm als Beraterin zur Seite steht. Dadurch erhält er gesonderte Befugnisse. Die Tsahik besitzt die Stellung, ohne Vorankündigung zum Clanführer zu gelangen. Niemand darf ihr den Weg verwehren, außerdem erhält sie ein Vorsprechrecht vor allen anderen. Ihre Hauptaufgabe jedoch besteht darin, das Volk zu schützen und zu heilen. Sie kennt als Einzige die Melodie zur Rufung der Wasserschützer und kann diese wieder besänftigen. Ihre unterstellten Heiler, Jäger und Sammler sind für die Sicherung des Dorfes zuständig und sie überwacht dies mit scharfen Augen. Außerdem führt sie selbst die Ausbildung ihrer neuen Nachfolgerin. Zusätzlich ist sie für die Weihung der Seelentiere der Krieger zuständig.

Timok (Rat der Weisen)
Diesen Rang kann ein Napay nur einnehmen, wenn er von anderen Timok vorgeschlagen wird. Sie befinden sich dann auf der Schwelle zum Aufstieg in den Hohenzyklus und widmen sich nur dieser Aufgabe für Recht und Ordnung unter dem Wasservolk zu sorgen. Jedoch muss bei jeder Entscheidung der Clanführer zustimmen.

Atanh (Kriegsführer zu Land)
Er ist der höchste der Landkrieger der Napay. Ihm unterstehen alle Krieger zu Land und er hat die Hauptentscheidungsgewalt. Sein direkter Vorgesetzter ist der Clanführer selbst.

Rawko (Krieger zu Land)
So wird eine der zwei Kriegerkaste genannt. Jeder von ihnen besitzt ein Seelentier zu Land, welches er selbst finden muss. Dies erfordert den Sikus, die Suche. Nur mit ihrem Fund dürfen sie zurückkehren. In einer Zeremonie, welche die Tsahik persönlich abhält, wird das Tier geweiht und erhält einen Namen, der vom Rawko erwählt wird. Ihre Aufgaben liegen in der Verteidigung des Volkes, dabei sind sie nicht auf die Stadt beschränkt. Sondern ihr Recht gilt überall, selbst auf dem Land. Sie erlernen jegliche Waffentechnik und waffenlosen Kampf. Man könnte sagen, dass sie die besten ausgebildeten Kämpfer sind. Jedoch Sonderstellungen oder Ränge gibt es bei den Rawko nicht, dann alle sind direkt dem Atanh unterstellt. Er führt sie auch in die Schlacht, sofern es erforderlich sein sollte.

Txonh (Kriegsführer zu Wasser)
Er ist der höchste der Wasserkrieger der Napay. Ihm unterstehen alle Krieger zu Wasser und er hat die Hauptentscheidungsgewalt. Sein direkter Vorgesetzter ist der Clanführer selbst.

Iiley (Krieger zu Wasser)
Dies ist die zweite Kriegerkaste und ist für die Verteidigung sowie den Angriff aus dem Wasser zuständig. Hier gibt es die Besonderheit, dass jeder dieser Krieger immer ein Vorrat an den Paywllar parat haben muss. Denn sonst sind sie vor den Wasserschützern nicht gesichert und können leichte Beute werden. Auch diese Krieger besitzen ein Seelentier, welches er selbst finden muss. Dies erfordert auch in diesem Fall den Sikus, die Suche. In einer seperaten Zeremonie, welche die Tsahik persönlich abhält, wird das Tier geweiht und erhält einen Namen, der vom Iiley erwählt wird.
Ihre Aufgaben liegen in der Verteidigung zu Wasser. Eine Sonderstellung gibt es auch in dieser Kaste nicht, dann sie sind direkt dem Txonh unterstellt. Er führt sie auch in die Schlacht, sofern es erforderlich sein sollte.

Narey (Heiler)
Ihr Platz ist im Wasserturm, die Hauptstätte der Heilkunst und des Elementes Wasser. Sie sind der Tsahik unterstellt und für die Sicherung ihres Dorfes zuständig. Außerdem kümmern sie sich um Verletzungen und unterstützen die Tsahik in Zeremonie-Bereichen. Wenn sich eine neue Siedlung an einen andren Platz niederlässt, werden diese als Dorfältesten und als Heiler vor Ort eingesetzt. Jedoch werden sie zuvor auf diese Aufgabe und hohe Verantwortung vorbereitet.

Payon (Fischer)
Die Hauptnahrung erhält das Wasserwesenvolk aus dem Fluss oder Meer direkt. Es ist bekannt für ihre schmackhaften Fische und ihr abwechslungsreiches Angebot. Die Fischer finden jeden Fisch und bereiten sich darauf durch eine harte Ausbildung vor. Aber nicht nur für die Nahrungssuche sind sie zuständig, sondern auch für den Bootsbau und die Herstellung ihrer Utensilien. Sie unterstehen direkt der Tsahik. Aus Tradition baut jeder Payon vor der ersten Fischfahrt sein eigenes Boot und benennt diesen. Da der Fischer im Kriegsfall auch Verteidigungsaufgaben zu Wasser übernimmt und der Tsahik unterstellt ist, findet der letzte Teil der Ausbildung zusammen mit den jeweiligen Kriegern statt.

Fewil (Jäger)
Die Napay leben nicht nur von Fisch und Algen. Darum ist auch ein Jäger wichtig, der für die andere Nahrungsbeschaffung zuständig ist. Viele der Jäger besitzen einen Nantang zur Findung von Beutetieren, diese werden in die Gemeinschaft der Napay mit eingegliedert und einem Seelentier gleichgesetzt. Da der Jäger an Land im Kriegsfall auch Verteidigungsaufgaben übernimmt und der Tsahik unterstellt ist, findet der letzte Teil der Ausbildung zusammen mit den Kriegern statt. Außerdem haben sie die Aufgabe, neue Gebäude zu bauen oder alte wieder Instand zu setzen. Daher sind sie sehr handwerklich begabt.

Syaye (Sammler zu Wasser)
Sie sind für die Verpflegung und Anbau von Wasserpflanzen eingeteilt. Sie legen flache Ebene an, die mit einer Wasserschicht bedeckt sind und pflanzen dort Algen und andere essbare Nahrung an. Welche dann geerntet, verarbeitet und gelagert werden. Sie sind für alle zusätzlichen Arbeiten in dieser Richtung zuständig und auch für den Nachschub von den notwendigen Materialien.

Renhu (Sammler zu Land)
Renhus sind die Sammler an Land. Sie beschaffen essbare Beeren, Pflanzen und Früchte. Ihre dafür notwendigen Utensilien stellen sie selbst her und sind auch für die Erneuerung zuständig. Zusätzlich sind wenige für die Essenszubereitung eingeteilt. Es kocht nicht jeder für sich selbst, sondern es gibt jeden Tag zwei geregelte Mahlzeiten, welche diese zaubern. Diese Leckereien werden am Fuße des Wasserturms ausgegeben.

Koaak (Ältesten)
Sofern ein Napay eine bestimmte Altersgrenze erreicht hat, werden ihm andere Aufgaben zugeteilt. Diese bestehen dann hauptsächlich darin, das Dorf sauber zu halten, Ratschläge an Jüngere zu vermitteln und die Erziehung der Kinder während ihrer Ausbildung. Durch ihre Erfahrung sind sie geschätzt und sehr geehrt. Jeder begegnet ihnen mit Respekt und Achtung.

Tänzer oder Musiker direkt gibt es bei den Napay nicht. Jeder der sich für diesen Zeitvertreib interessiert, übt diesen aus.

Die Beendigung des zweiten Zyklus und Vergabe des letzten Namens, welcher den Rang beinhaltet, wird ebenfalls mit einer Feierlichkeit, dem Lomaah, gefeiert. Obgleich der Wanderungszyklus zu einem bestimmten Zeitpunkt endet, ist das Absolvieren dieses Lebensabschnittes von jedem einzelnen Napay unterschiedlich. Einige benötigen nur ca. 13 Sommer. Andere wiederum schaffen die Beendigung der Ausbildung erst nach 20 Sommer. Doch dies wird nicht als Schwäche angesehen, denn jedes Wasserwesen bestimmt seinen Fortschritt selbst. Nun folgt wohl der längste Lebenszyklus eines Napays und dauert bis zum letzten Lebensabschnitt, welcher mit genau 60 Sommern beginnt. Dieser Zeitraum ist der Wichtigste eines Napay. Hier besitzt er den Respekt des Clanführers und der Tsahik dem Volk mit all seinen Kräften zu dienen. Er besitzt Wahlrecht, die Entscheidungsbefugnis für die Herausforderung der neue Eyktan zu werden und er darf sich prägen. So nennen die Napay die Bindung zwischen Mann und Frau. Wie jedes andere Na'vi-Volk binden sich die Wassergeister für den Rest des Lebens an eine Person. Manche wagen diesen Schritt nie. So etwas wie eine Trennung gibt es nicht und wenn dies so sein sollte, wird dieses verschwiegen oder die Liebenden werden verbannt. Die restlichen Sommer unseres Lebens verbringen wir mit Bedacht und Ratschlägen für die Jungen. Sie sind für die Ausbildung zuständig oder führen eine beratende Tätigkeit im Rat der Ältesten aus. Für so einen hohen Rang wird der Einzelne jedoch vorgeschlagen und ernannt. Nicht jeder besitzt das Privileg dort sitzen zu dürfen. Der Einstieg in den Hohenzyklus wird ebenfalls mit einem Fest gefeiert und findet einmal im Sommer statt. Die Übergabe erfolgt feierlich und ihre Namen erhalten einen Platz im Pfahl der Ahnen, welcher den Vorplatz vom Wasserturm ziert. Wenn jedoch ein Wasserwesen das Zeitliche gesegnet hat, darf sein Name nie wieder ausgesprochen werden. Die Stimme des Verstorbenen bleibt im Pfahl erhalten und der Körper wird den Schützern der Meere und Flüsse geopfert. Jene dienen als Abwehrmechanismus des Clans vom Nass her. Sofern sie gerufen werden, töten sie jeden, der in die Nähe des Ufers kommt. Nur eine bestimmte Melodie, die von der Tsahik zur Tsahik weitergegeben wird, kann diese Wassertiere rufen und wieder verschwinden lassen. Diese verstoßenen Napay werden Wegas genannt. Unter dem Volk herrscht der Glaube, dass die Seelen der verstorbenen Wegas in den Schützern wohnen und sie ihresgleichen in ein friedliches Leben erlösen. Natürlich fühlen sich alle Napay selbst wie die Fische im Wasser und darum ist es erforderlich durch die Einnahme einer bestimmten Alge ihre Gerüche dem Wasser anzupassen. So schützen sie sich ab, sollten sie selbst auf diese Meeresschützer stoßen. Denn diese nehmen die Napay durch diesen Duft als einen ungefährlichen Gleichgesinnten an.


Zusammenfassung:

1. Zyklus (Wanderung) = Geburt - 5 Pandorasommer
2. Zyklus (Ausbildung) = 5 - max. 25 Pandorasommer
3. Zyklus (Leben) = mind. 18 – 60 Pandorasommer
4. Zyklus (Hohen) = 61 Pandorasommer - Tod

In welchem Zyklus sich die Napay befinden, wird durch die jeweilige Anzahl von Wellenlinien an der rechten Stirnseite angezeigt. (Bsp.: 3. Zyklus = 3 Wellenlinien)


~Dieser Clan entstammt aus der Feder von Beka
und ist hiermit offiziell für das Avatarrpg-Forum freigegeben.
Jede Kopie oder andersweitige Nutzung ist nicht erlaubt.~
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Napay - Wassergeister
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